Ootnosas — Cettina.
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pfer (Cestuskämpfer) die Hand umwand; s. unt.Faustkampf. 3) Gürtel, womit Frauen ihr Ge-wand unter der Brust schürzten. 4) Gürtel, wel-chen am Hochzeitstage die Neuvermählte dem Manneals Symbol geistiger u. körperlicher Vereinigungüberreichte; daher Nuptias inoestas, ungesetzmä-ßige, wilde Ehe. 5) Der Gürtel liebreizenderAnmuth, weil zuerst Aphrodite mit demselben ge-gürtet dargestellt wurde.
Dstaoeae, die Säugethierordnung der Walfische.
Oetsooum, s. Walrath.
Ceten„(Chem.) 0,^2, Kohlenwasserstoff, wel-cher aus Äthal oder Cetylalkohol durch Destillirenmit wasserfreier Phosphorsäure als ölige, mit ru-ßender Flamme brennbare Flüssigkeit erhalten wird.Nach neueren Untersuchungen ist dasselbe ein Ge-menge von verschiedenen Kohlenwasserstoffen derKhylenreihe.
Oetersoli 8Mck., Pflanzengatt, aus der Farn,der?ol^poäiaoöae-^sp1snigas, ausgezeichnet durchnackte, unbedeckte Häufchen von Sporangien undgitterartig durchbrochene Spreuschuppen. 0. okü-omarum Issi (Milzfarn), mit oberseits kahlen,unterseits von Sprenschuppen bedeckten, tief fieder-theiligen Blättern und abgerundeten Abschnitten;im Mittelmeergebiete, im südlichen und mittlerenDeutschland zerstreut, an feuchten Felsen u. Mauern;das Kraut von zusammenziehendem Geschmack;sonst als klsrda 6. (8. ^.splsnü, 8. Ooraäüias,kleine Hirschzunge) besonders in Milzkrankheitengebraucht. Engler.
Osteels panbus (lat.), wenn die übrigen Um-stande gleich sind.
Ooterum censeo (lat.), im Übrigen stimme ichdafür, daß ... (nämlich Oarttiaxinsm esss äo-Isnäam; s. u. Cato 1), Ausdruck, wenn man be-zeichnen will, daß mit Etwas ein entscheidenderSchritt gethan werden muß.
Cetheus (Astron.), so v. w. Hercules.
Cetm (Chem.), Palmitinsäure-Cetyläther, s.Cetvlalkohol.
Cctinje, s. Cettinje.
Cetius, ein Gebirgszug, welcher vom Kahlen-berg bis zur Save reichte u. die Grenze zwischenNoricum u. Pannonicum bildete; jetzt noch Ce-tisches Gebirg, Vorberge der Norischen Alpenin Österreich.
Ostesels , Strauchflechte aus der Fam.
der Ramalineen, mit aufrechtem oder ausgebrei-tetem, knorpelig-häutigem, geschlitztem od. buschi-gem Thallus, mit flachen, der Markschicht auflie-genden Fruchtschichtcn und einzelligen Sporen.Arten: 0. isianäisa L. (Isländisches Moos),mit knorpeligem, aufrechtem, dichotomisch zerschlitz-tem, gefurchtem, olivenfarbenem Thallus u. brau-nen, glänzenden Fruchtlagern (Apothecien); ansonnigen, mvosreichen Stellen der Hochgebirge,aber auch auf Heideplätzen u. in Nadelholzwald-ungen bis in den hohen Norden verbreitet; dieFlechte enthält einen Bitterstoff (Cetrarin) u. wirdwegen ihrer tonisch-nährenden Wirkung bei Lun-genkrankheiten gewöhnlich in Form von Gallerteverordnet; im hohen Norden ist sie allgemein ge-schätztes Nahrungsmittel, theils frisch als Gemüse,theils getrocknet u. zu Mehl gemahlen. 6. ni-valis L., mit blaß-hellgelbem Thallus u. gelblichen
Apothecien; in den Hochgebirgen zwischen Knieholzhäufig; besitzt dieselben Eigenschaften wie vorige.
0. Aiauoa Ö., mit pergamentartigem, im unfrucht-
baren Zustande niederliegendem, grau-grünemThallus; im Gebirge an Felsen und Baumstäm-men, iu der Ebene namentlich an Kiefern ver-breitet. Engter.
Cetrarsäure (Cetrarin, Chem.) 6l»8,s0g,findet sich im Isländischen Moose (Ootraria, isian-ckioa) u. wird daraus durch Alkohol ausgezogen.Sie bildet ein weißes, trockenes Gewebe von haar-feinen Nadeln, die sehr bitter schmecken, in Wasserfast gar nicht, in heißem Alkohol leicht löslich sind.Ihre Alkalisalze sind in Wasser löslich. Sie istmit Erfolg gegen Wechselfieber angewandt wordenund ist jedenfalls an der tonischen Wirkung desIsländischen Mooses betheiligt. Cwrcn.
Cette, Stadt im Arr. Montpellier des franz.Dep. Herault, auf einer Landzunge am Mittel-meere u. dem See Thau, in welchen der Canaldes Etangs und der SKanal ausmüuden, Stationder Paris-Lyon-Mittelmeer-Bahn u. der SBahn;Handelsgericht; Schifffahrtsschule; Börse; Fabri-kation von Glas, Seife, Tabak, Stöpseln, Brannt-wein; Handel mit Tabak, Wein (zum Theil nach-geahmte fremde Weine, sog. Cetter Weine), Zucker,Seesalz; Fischerei; Niederlage aller Erzeugnisseder Umgegend u. Hauptort des Handels auf demSKaual, nach Marseille der wichtigste französischeHandelsplatz am Mittelmeere; Rhede, Vorhafen u.2 gute Häfen (8orb Iwuis oder 8orb lüoibsrt),Leuchtthurm u. 2 Forts (St. Pierre u. St. Louis);regelmäßige Dampfschifffahrt nach Marseille, Nizza,Genua, Barcelona, Algier rc.; 25,826 Ew. BeimWaarenverkehre zur See waren beim Eingang1874 folgende Artikel hanptsächl. vertreten: Getreide43„ Mill. ÜA, Südfrüchte 5,z Will. kc§, Schwefel28,7 Mill. LZ-, Asphalt 35,5 Mill. Eisenstein116,g Mill. ÜA, Fischwaare 4,g Mill. icx, Weine25,2 Mill. I, Faßdauben 21,z Mill. Stück, Holz1,i Mill. m; beim Ans gang: Südfrüchte 1,2Mill. kss, Weine 51,gMill. I (fast zur Hälfte nachAlgerien), Branntwein u. Spiritus 2,5 Mill. I,Kohlen 66,1 Mill. IcA, Seesalz 32,g Mill. Ic§,gewalztes Zink 1,g Mill. Tafeln. Der Waaren-verkehr der Eisenbahnen betrug: Mittelmcerbahn
1, t Mill., SBahn 1,z Mill. Tonnen. Die Einnahme
des SKanals war 2,1 Mill. Fcs. Die Fischereibrachte einen Ertrag von 2H Mill. Fcs. Im1.1873 repräsentirte die Einfuhr ein Gewicht von283,943 Tonnen im Wcrthe von 76,z Mill. Fcs.,Ausfuhr 181,977 Tonnen für 59,7 Mill. Fcs.Der Hafenverkehr wies für den Eingang 2629Schiffe mit 472,013 Tonnen, für den Ausgang2674 Schiffe mit 468,335 Tonnen auf. — ImAlterthum war hier die Landspitze Setium, welcheim Mittelalter Sette hieß; die Stadt mit demHafen wurde erst 1666 nach Colberts Anleitungmit großen Kosten gebaut. 1710 wurde das Castellam Hafen von einer englisch-niederländischen Flotteüberrumpelt u. genommen. Schroot.»
Cettüna, Fluß im österreichischen KronlandeDalmatien; entspringt auf dem Popilach im KreiseSpalatro, stürzt von Felsen zu Felsen, macht beiVclica Gnbowice einen 48 m hohen Wasserfallund fällt nach 75 kein langem Lause bei Almissa