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Bd. 4 (1876) Brasilienholz - Chopersk
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Cercle Cerebral.

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knoten; Frucht eine längliche od. breit-linealische,; Ccrretanern bewohnt, die starke Schweinezucht trie

stach zusämmengedrückte, dünne Hülse mit quer-liegenden, verkehrt-eiförmigen, zusammengedrücklenSamen. Arten: 0. Liliguastrum L. (Judas-baum), in Spanien, Italien n. dem Orient hei-misch, mit runden Blättern u. rothen, wohlrie-chenden Blumen; letztere als Salat benutzt, dieKnospen aber wie Kappern in Essig eingemacht;das grün u. schwarz geaderte, schön zu polirendeHolz wird zu Schreinerarbeiten u. zum Gelb- u.Braunsärben benutzt. 0. es-nnäensis D., nord-amerikanischer Baum, mit großen herzförmigenBlättern, pnrpurrothen Blumen u. sehr festem,grün geadertem, zu Schreinerarbeiten tauglichemHolze (Cercisholz). Beide Arten als Zierpflanzenin Gärten, jedoch blüht der erstere in unseremKlima selten. Engler.'

Cercle (fr.), 1) Kreis, Zirkel; 3) im Theaterder Platz vor dem Parterre, mit Sitzplätzen, jetztgewöhnlich Parqnet.

lloi-oopitköoi, Meerkatzen (s. d.)

Cercottes, Dorf im Arr. Orleans des franz.Dep. Loiret, Station der Orleans-Bahn; 44» Ew.Hier 4. Dec. 187» heftiger Kampf zwischen denans Orleans im Rückzug begriffenen Franzosenu. der 18. u. 25. deutschen Division.

Cercy-la-Tour, Flecken im Arr. Revers desfranz. Dep. Niövre, am Nivernais-Kanal, Stationder Paris-Lyon-Mittelmeer-Bahn; 2201 Ew.

Cerda, de la, edles spanisches Geschlecht, dessenStammvater 1) Fernando de la C.,ältestersSohndes Königs Alfons X. von Castilien' n. Leon,diesen Namen erhielt, weil er auf der Schultereinen Haarbüschel (Osräa, span, so v. w. Pferde-haar, Schweinsborste) hatte; vermählte sich 1269mit Blanca von Frankreich, Tochter Ludwigs IX.,war Statthalter von Castilien; st. 1275, nochvor seinem Vater, zn Villareal. 3) Alsonso dela C., Sohn des Vor.; war beim Tode seinesGroßvaters, Alfons' X. (1284), rechtmäßiger Erbevon Castilien, auch durch Testament zum Nach-folger eingesetzt; dennoch usurpirte sein OheimSancho IV. den Thron, u. die Cortes bestätigtenihn. Nach langem Streite (s. Spanien, Gesch.)entsagte Alsonso, von Aragonien verlassen, gegenEntschädigungen an Ländereien seinen Ansprüchenzu Gunsten von Sanchos Sohn, Ferdinand IV.,ging nach Frankreich, erhielt hier von Philippdem Schönen die Baronie Lnnel u. wurde Statt-halter von Languedoc. Er st. 1327 in Gentillybei Paris. Von ihm u. seiner Gemahlin Mahaut,Gräfin von Clermont, stammt das Haus Medina-Celi ab. 3) Louis de la C., ältester Sohndes Vor., Admiral von Frankreich; lieferte 1343der Gräfin von Montfort u. Robert v. Artoisdas Seetreffen bei Guernsey u. schnitt den Eng-ländern, nach Überrumpelung ihrer Flotte beiMorbihan, alle Zufuhr ab. Zum Fürsten derCanarischcn Inseln durch den Papst ernannt', er-hielt er dadurch den Vorwand, Truppen zu wer-hen, die er dem König Philipp VI. von Frankreichzuführte. Er st. nach 1351.

Cerdagne (span. Cerdana), sonst Grafschaftauf den östl. Pyrenäen, jetzt zwischen Frankreich

ben(bedeut.AusfuhrvonSchinken). MitdenRömernbald befreundet, erhielten sie von I. Cäsar dasrömische Bürgerrecht, u. Augustns erweiterte ihrGebiet bis zu den Vascouen; diese hießen Au-gustanische Cerretaner, während die in altenSitzen Julianische C. hießen, von ihrer Haupt-stadt Julia Livia. Die Geschichte der GrafschaftC. ist in die Geschichte von Catalonien verflochten(vgl. auch Roussillon); schon von Ludwig XI. ge-nommen, kam sie im Pyrenäischen Frieden 1859wieder an Frankreich.

Cerdena, span. Name für Sardinien.Cerdic, Sachsenfürst, der 495 n. Chr. nachBritannien zog, um die Sachsen gegen die Britenzn unterstützen, nach mehreren Siegen 519 Grün-der des Reiches Wessex in England wurde u. bis534 regierte; s. u. England (Gesch.). Er kommtin den Gedichten des Sagenkreises von Artus oftals dessen Gegner vor. Nach ihm benannt Cer-dicsford (jetzt Cherford, in Hamptonshire), woer 519 die Briten schlug.

Ccre, St., Stadt im Arr. Figeac des franz.Dep. Lot, an der Bave; Wollenkarderei; Märkte;4161 Ew.

Cerea, Gemeinde im Distr. Sangninetto derital. Provinz Verona; 6640 Ew.

(lseeslos üeäilos (röm. Ant.), s. u. Ädilcn 1).vorouliu, im alten Rom festliche Begehungenzn Ehren der Ceres: 1) Luoruiu umnvsrsurinmGsrsris, seit den Punischen Kriegen von denplebejischen Frauen jährlich im August zur Feierder Auffindung der Proserpina (s. d.) wahrschein-lich 9 Tage lang begangen; es war mit Fasten u.Enthaltung verbunden. Die Feiernden, bekleidetmit weißen Gewändern, brachten die Erstlinge derFrüchte dar. Die Priesterinnen wurden vom Staateangestellt und standen unter den Vorstehern derSibyllinischen Bücher. 3) Imäi Gsroris, seit derWeihung des Cerestempcls in Rom (493 v. Chr.)anfangs besonders angesagt, später jährlich, undzwar vom 12. bis 19. April gefeiert, mit Pro-cessionen n. Circusspielen verbunden. Bei der Pro-cession wurden alle Götter Roms, eine geflügelteSiegesgöttin an der Spitze, vorgetragen; hierauffolgten die zum Wettrennen bestimmten Rosse, vonKnaben geleitet; dann der Senat und die Söhneder Ritter, Fechter n. Ringer, Sängern. Musiker;daran schloß sich Volk in allerlei Verkleidungenan; Priester, Opfergeräthe tragende Diener undbekränzte Opferthiere schlossen den Zug; die Spielewaren am letzten Tage, dabei ein Schauspiel vonFüchsen, an deren Schwänze Feuerbrände gebun-den) waren. Vormals von den Ädilen besorgt,wurden sie 44 v. Chr. von Cäsar den von ihmeingesetzten ^säilos Gorealss übertragen. 1--Cerealie», 1) (röm. Ant.) so v. w. Ooeaakia.3) Gewächse, welche mehlige Samen (zum Brod-backen) tragen.

Cerealis, Q. Petilius, Anführer der Römergegen den Bataver Civilis bei dessen Empörungim I. 70 n. Chr.; s. u. Civilis,lleeodöllum (lat.), kleines Gehirn; s. n. Gehirn.Cerebral (v. Lat.), was sich auf das Gehirn

u. Spanien (hier Vegeria Li Puigcerda, als das (Gsrobrnm) bezieht; so C-affection, Gehirnlei-größte Stück) getheilt. C. wurde früher von den den od. -Krankheit; C-arterie, Gehirnarterie rc;