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Bd. 4 (1876) Brasilienholz - Chopersk
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Arne u. gab dann Unterricht in der Musik; spä-ter war er bis 1760 Organist in Lynn RegiS,kehrte dann nach London zurück u. wurde 1761zu Oxford Doctor der Musik, bereiste 1770 bis1772 den Contincnt n. st. als Organist am Chel-sea-Hospital 12. A^ril 1814. Er componirte fürdas Drurylane-Theatcr: Rsdin vooä, Tlkroä,(jnsen Llnb, Sonaten für Klavier allein u. mitBegleitung, 3 Klavier-, 6 Violinconcerte, Lieder,^.ntirsmv rc. n. fchr.: TRs prevsnb stats ok mnsioln ksraned auä Itnlx etc-., Lond. 1772, deutsch vonEbeling u. Bode, Hamb. 1772 f.; 6onsrnlllistorzr ok mnsio kroin blas earlissb NAS8 io tlrsprsssnt psrioä, ebd. 1776—89, 4 Bde. (Abhand-lung des 1. Bandes, deutsch von Eschenburg, Lpz.1781); iloeonnt ok ills mnsienl psrkormanosx inVssiininstör^bdsx in eominsinoraiiou ok ÜWn-äsl, Lond. 1785, deutsch von Eschenburg, Berl.1785. 2) Frances d'Arblay, bekannt als

Miß B., Tochter des Vor., geb. 13. Juni 1752;war seit 1786 Kammerfrau bei der Gemahlin desKönigs Georg III. von England u. heirathcte1793 den Franzosen d'Arblay, mit dem sie 1802nach Paris zog u. 1812 nach England zurück-kehrte; starb 6. Jan. 1840 zu Bath. Sie fchr.die Romane Vvslina, Lond. 1778, 3 Bde., deutsch,Lpz. 1783, von Brömcl, Berl. 1789; Osoilia,1782, 5 Bde.; dsorxina, 1789, deutsch, Tllbing.1790; Oawilla, Lond. 1797, 4 Bde., deutschBerl. 1798, worin sie die Lebensweise der höhe-ren Stände in London schilderte; Mrs Vanäersr,ebd. 1814, 5 Bde. Ihre viar^ nnä isitsrverschienen Lond. 1842, 5 Bde., 2. Anfl., 1854.

1) Brambach.

Burnih, Karl Peter, deutscher Landschafts-maler, geb. 1824 in Frankfurt a. M.; studirte inBerlin, Göttingen u. Heidelberg Rechtswissenschaft,promovirte 1847 als vr. zur., bereiste 1848 Ita-lien u. wurde 1849 in Frankfurt Advocat, gingnach Algier u. Spanien, u. lebte von 1850—60in Paris und seither in Frankfurt. Er ist alsLandschafter Autodidakt. Hauptwerke: Maingegend,erworben von Napoleon III.; Landschaft, im Stä-delschen Institut. Er geht bei schlichten Ansichtenaus der nächsten Umgebung seiner Heimath mitGlück ans die feinen Tonwirkungen nach Art derfranzösischen Landschaftsmaler aus. Regnet.

Burnlri), Stadt in der englischen GrafschaftLancashire, am Zusammenfluß des Bnrn mit demCalder n. dem Leeds-Liverpool-Kanal; Eisenbahn-verbindungen nach allen Richtungen; alte Kirchemit Monumenten; Orsmmar-Lolmol; Wollen- u.Banmwollcnmanufacturen, Eisengießereien, Ma-schinenfabriken , große Seilereien, Gerbereienu. Brauereien; Steinkohlengrnben, Schiefcrbrüche;40,858 Ew.

Burnouf, 1) Jean Louis, franz. Philolog,geb. 14. Sept. 1775 zu Urville (Manche); wurdenach langem Warten 1807 Professor am (lollsMIlliarlsmagns in Paris, 1816, nachdem er kurzeZeit an der veols normale gelehrt, am Vollöls<is vranss u. 1830 zum Gencralstudiendirectorernannt. In dieser Stellung erwarb er sich, seit1836 Mitglied der Akademie der Inschriften, seit1840 bis zu seinem Tode (8. Mai 1844) Biblio-thekar der Universität, bedeutende Verdienste um

- Burns.

die Reform der Methode des elastischen Unter-richtes in Frankreich. Von großem Einfluß indieser Beziehung waren neben feiner persönlichenLehrthätigteit seine Llstlmäs paar ötnälsr laianAns Arsogno n. Vromlerv xrinoipss äs laM-ainmairo iaiino (zuerst Par. 1814 u. 1821,oftmals aufgelegt u. noch jetzt im Gebrauche).Außerdem übersetzte er den Tacitus, Par. 1828 bis1833, 6 Bde., n. A., 1869, gab den Panegyricusdes Plinins heraus, Par. 1833, n. A., 1845, u.bctheiligte sich an ver Oolisoiion äsv csnvrss äs 6i-ssron u. der Redaction des äonrnal asiatigns.2) Eugöne, Sohn des Vor., berühmter Orien-talist, geb. 1. April 1801 in Paris; widmete sichkurze Zeit dem Studium der Rechte, dann demder orientalischen Sprachen, wurde 1829 Professorder Grammatik an der Vools Normals in Paris,1832 Professor der indischen Sprachen. Literaturan dem (lollösss äs Uranos, 1839 Inspektor derorientalischen Typographie in der Staatsdruckerei;seit 1832 auch Mitglied der Akademie der In-schriften u. kurz vor seinem Tode (28. Mai 1852)zmn beständigen Secretär derselben erwählt.Seine weit ausgedehnten Forschungen bewegtensich auf dem Gebiete sowol der indischen Sprach-familie (durch die mit Lassen gemeinschaftlich ver-faßte Pali-Grammatik: lüssal 8nr ls l?ali, Par.1826, der er 1827 Olwsrvatnons AvarninatiealssNachfolgen ließ, latein. Übersetzung des äaäselr-nnänttabnülia, in Chezys Ausgabe, Par. 1826),als auch der persischen ((lommsntaire snr lslaynn, Par. 1835; LIsmoirs snr äonx insorip-tions ormsikormos, Par. 1836, u. viele Aufsätzeim äonrnal nslablgns). Nicht weniger bedeutendsind seine Leistungen auf dem Gebiete der indi-schen Altcrthumskunde, als Verfasser des Texteszu dem Prachtwerke: I/Inäs kranyaiss, on ool-lsotion äss ässsins IltlroAraplnss reprösontantlss äivinits8, tomplss sie., Par. 1827 ff.; alsHerausgeber n. Übersetzer des Vlig-Aaavata, vu-oana, eines Lehrgebäudes traditioneller indischerMythologie u. Religion. Vorläufig noch uner-reicht endlich sind seine Forschungen zur Geschichteder buddhistischen Religion in Indien (Introäne-tion n l'Iiistoirs än Lnäälüsms inäisn, Bd. 1,Par. 1845, dem sich als 2. Band, der nach sei-nem Tode herausgcgeben, Imtrm äs la bonasloi, traänit än Laimorit, naoompaAns ä'imoommsntsirs sb äs 21 msmoirss rvlatiks anLnäälnsms, Par. 1852 anschließt). 3) EmileLouis, franz. Philolog, geb. 25. Ang. 1821 zuValognes (Manche); war zuerst Professorin Nancy,dann Direktor der veuls krauyaiso in Athen, vonwelcher Stellung er 1875 abberufen u. als Pro-fessor nach Bordeaux versetzt wurde. Er ist bekanntdurch seine Schriften auf dem Gebiete des classi«scheu Alterthnms (Vs Ilsptnno sirwgns enltm,prae8srtim in volopormsso; von priuoipsv äslärt ä'nprös In msblioäs äs vlaton; Ilistoirsäs la littöratnrs §rsvgns, 2 Bde., 1869, wiedes Indischen (IÜ88ai sui ls Veäa, 1863; vio-bionnairs savserit-krauyais, zus. mit Leupol,1863 ff.). Thielcniann.

Burns, Robert, der nationale lyrische DichterSchottlands, geb. 25. Jan. 1759 bei Mauchlinein Ayrshire im südlichen Schottland; erlernte die