Die Welfenlegion.
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hängigkeit durch Staatsvertrag verbürgen zu lassen, nurunter der Bedingung, daß er neutral bleibe, daß er seineNeutralität durch Verzicht auf jegliche Rüstung verbürge.
Sie können daraus entnehmen, wie wenig wir das-selbe blinde Zutrauen in unfern Sieg hatten, welchesunsre Gegner damals beseelte, indem die Außerkampf-setzung einer tüchtigen Armee von 20000 Mann in unsermRücken eines Opfers wert schien. Die Enthüllungen überjene Periode, die namentlich in italienischen Schriftengegeben sind, lassen es im hohen Grade wahrscheinlicherscheinen, daß Oesterreich sich zum Opfer Venetiens schonvor dem Kriege hätte bereit finden lassen, und es sichnur um die Frage handelte, ob für dieses Opfer eineEntschädigung in Deutschland zu finden, oder in Geldgewährt werden müsse. Wären wir besiegt worden, wasdamals die ganze Welt außer uns selbst für gewiß hielt,so glaube ich nicht, daß Schlesien das einzige Opfer ge-wesen wäre, mit dem wir uns hätten lösen müssen, ichglaube vielmehr, däß das „Welfenreich", die Herstellungdes Reiches Heinrichs des Löwen in der vollen Ausdeh-nung des niedersächsischen Stammes, wenigstens auf derlinken Seite der Elbe, doch den damaligen hannoverschenBerechnungen nicht so ganz fremd war, wenn auch derunbedingte Glaube an den österreichischen Sieg, der selbstnach der Schlacht von Langensalza noch die Handlungendes Königs Georg bestimmte, hauptsächlich das entschei-dende Moment für die hannoversche Politik gewesen ist.Jedenfalls machten wir vor dem Kriege dem hannover-schen Hofe nicht den Eindruck siegesgewisser Eroberer.Man glaubte im Gegenteil, der Moment sei gekommen,um das Netz über unserm Kopfe zusammenzuziehen;man rechnete auf die Uebermacht, die der bundbrüchige