Die Welfenlegion.
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haben ein Beispiel der Großmut im Interesse des Friedensgegeben, wie es in der europäischen Geschichte meinesWissens nicht vorgekommen ist. Ich habe nicht gehört,daß die Vorfahren des Königs Georg, nachdem sie dasHaus Stuart voni Throne Englands vertrieben hatten,diesem Hause durch Staatsgelder die Mittel gelieferthaben, der Königlichen Armee bei Kulloden gegenüberzu-treten. Ich habe nicht gehört, daß die verschiedenenZweige des Hauses Bourbon, deren Throne den Staats-umwälzungen in Frankreich, in Spanien, in Neapel zumOpfer fielen, auf Kosten dieser Länder mit einer Dotationversehen worden wären, die man die Absicht hätte habenkönnen, ihnen zu lassen, wenn sie fremde Legionen, oderfranzösische oder italienische Legionen in der Fremde an-geworben hätten, um sie gegen das eigne Land zu führen.Noch weniger ist es mir wahrscheinlich, daß die spanischeRegierung es für ihre juristische Pflicht halten wird, derKönigin Jsabella Mittel zum Kriege gegen sie zu liefern,und daß von Italien her die Bourbonen in ihren Ab-sichten durch Staatsmittel unterstützt würden. Ich führedies nur an, um Ihnen die Geringschätzung zu kennzeichnen,mit welcher wir die sittliche Entrüstung aufzunehmenhaben, die sich von so vielen feindlichen Seiten geltendmacht: als ob wir hier einen ungerechten, gewaltthätigenAkt gegen einen an sich ungerecht seines Thrones be-raubten Fürsten übten.
Die Art, wie heute die Geschichte des Jahres 1866dargestellt wird, ist wohl geeignet, den Glauben an allehistorischen Darstellungen zu erschüttern; wenn man sieht,was über eine Periode, die nur drei Jahre rückwärtsliegt, mit Erfolg gelogen wird, so wird es schwer, daszu glauben, was, durch Vermutungen und Konjekturen