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4 (1886) Der Bundeskanzler Graf Bismarck : 1867 - 1870
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Dis Welfenlegion.

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für Geld einer Art von Seelenverkäuferei zu verfallen undspäterhin in Müßiggang zu versinken. Es ist meines Er-achtens für ein Land nicht gleichgültig, wenn etwa l OOO bis1500 junger, kräftiger Leute in den besten Jahren für einmüßiggängerisches Leben erzogen und ihrem Vaterlandeentrissen werden.

Ich habe mich nicht weiter gewundert — und der-gleichen Leistungen sind auch weniger erkennbar und des-halb weniger strafbar — wenn die welfische Partei inBeziehung auf die Presse und sonstige Agitation Verbin-dungen einging mit allen denjenigen Parteien, mit allendenjenigen Elementen, welche einer Konsolidation derjetzigen Zustände feindlich sind. Wenn sie mit den Mit-teln, die sie außerhalb dieser Abfindung oder mit dieserAbfindung hatte, alles mietete, was an Federn und In-triganten käuflich in Deutschland war, das hätte michnicht in Verwunderung gesetzt. Dergleichen entzieht sicheiner Kontrolle und einem bestimmten Nachweis. DieVerbindung mit allen Feinden der deutschen Einheit, seies, weil sie eine Einheit ist und vom partikularistischenStandpunkt bekämpft wird, sei es, weil sie eine monar-chische Einheit ist und deshalb bekämpft wird, dasBündnis mit allen Gegnern des konfessionellen Friedensin Deutschland, — auf alle diese Verbinduugen lege ichhier nicht das Gewicht. Ich halte mich lediglich an dieeine scharf ausgeprägte Thatsache: die fortgesetzte Unter-haltung dieser Legion zum Zwecke des Krieges gegen daseigne Vaterland im Bunde mit fremden Mächten, sobaldeine Chance da sein wird, die stark und günstig genugwäre, um dieses Element in die Wagschale zu werfen;dabei ein Bestreben, ununterbrochen den Frieden alszweifelhaft, als einer unmittelbaren, naheliegenden Störung