Das Pfeifchen des armen Mannes.
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11. Sitzung am 21. Juni, und zwar zur Frage des Petroleum-zolles, das Wort genommen. Er sprach nach dem Abg. Schleiden:
Der Herr Vorredner hat den Wunsch ausgesprochen,daß rin Namen des Zollbundesrates eine Ansicht beimBeginn der Sitzung geäußert worden wäre, er hat sievermißt. Ich bin nun zwar in diesem Augenblick nichtim stände, im Namen des Zollbundesrates zu sprechen.Sie können, meine Herren, vom Zollbundesrate nicht ver-langen, daß er jeder Eventualität Ihrer Entschließungenmit einer eventuellen Aenderung der seinigen zuvorkomme.Die Anträge des Zollbundesrates liegen Ihnen vor inGestalt der von uns ausgegangenen Vorlagen. WennSie an denselben Aenderungen beschlossen haben werden,dann wird der Moment gekommen sein für den Zoll-bundesrat, über diese Aenderungen auch seinerseits Be-schluß zu fassen. Ich kann daher heute nicht im Namendes Zollbundesrates hier das Wort nehmen, sondern nurals Organ des Präsidiums die Ansicht darlegen, nachwelcher ich in dieser Eigenschaft zu verfahren entschlossenbin und für meine Pflicht halte.
Ich glaube, daß unsre Zollgesetzgebung sich nach derRichtung hin ausbilden sollte, daß sie das Ideal reinerFinanzzölle — vielleicht nicht erreicht, aber ihm dochnäher strebt. Ich nenne es ein Ideal, weil es vielleichtthatsächlich unerreichbar sein wird. Daß dieses Näher-streben nicht in jähen Fortschritten erfolge, welche diedurch die bisherige Gesetzgebung gepflegte und geschütztevaterländische Industrie bloßstellen, dahin zu wirken istunsre — Ihre und des Bundesrates — gemeinschaftlicheAufgabe. Ich kann mich nur dazu bekennen, daß wirjener Richtung überhaupt mit Schonung der berechtigtenInteressen zustreben. Wenn wir aber Finanzzölle vor-
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