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Die Lcmdiagssession 1867 — 68.
danken fremd geblieben wären, oder daß wir nicht dieKühnheit gehabt hätten, sie zu fassen, sondern es war reindie faktische Unmöglichkeit einerseits, sie rechtzeitig durch-zuführen und anderseits die Abneigung der Bevölkerungselbst, die uns abgehalten hat.
Da ich einmal das Wort habe, so will ich mir nocheine Bemerkung erlauben, die ich vorzugsweise an die-jenigen Fraktionen richte, die sich die Unterstützung derKöniglichen Staatsregierung zur Aufgabe gestellt haben.Der Herr Abgeordnete für Minden hat gestern — ich habees erst in den stenographischen Zeitungsberichten gesehen,es war mir beim Hören entgangen — unter andern: einerhebliches Gewicht auf die Stimmung in den Wahlkreisender östlichen Provinzen gelegt, die durch dieses Gesetzwesentlich affiziert sein würde. Ich kann dieses Urteilund diese Voraussicht doch nicht unterschreiben; ich findein der Vergangenheit einen Beweis dagegen.
Der Vorgang mit Kurhessen war vollständig be-kannt und öffentlich, ehe die Wahlen stattfanden; dieZusage der Königlichen Staatsregierung an die Pro-vinzialstände Hannovers aus dem Monat Septemberwar eine durchaus öffentliche und allseitig bekannte, ehedie Wahlen stattfanden. Nur ist mir nicht zu Ohrengekommen, daß in irgend einem Wahlkreise auch nurirgend ein Kandidat darüber interpelliert worden wäre,wie er über diese etwa unbillige Zumutung an die altenProvinzen dächte, daß irgend jemand es für nützlichgefunden hätte, auf sein Programm die Ablehnungdieser Vorlage zu stellen, oder etwa in einem der derRegierung vertrauenden Kreise zu sagen: ich werde inallen Stücken mit der Regierung gehen; indessen kannich es nicht in diesem Punkte, das ist eine Ungerechtig-