Der hannoversche Provinzialfonds re. 137
wie er für die nächsten Jahre den hannoverschen Lan-den von der früheren Regierung in Aussicht gestelltwar, nicht unterbrechen, daß auch wir ihn so fördernwollen, daß jeder Hannoveraner, auch der weniger ur-teilsfähige, der weniger einsichtsvolle, sich sagen muß,es geht uns in dieser Beziehung nicht schlechter, manbehandelt uns so gerecht und wohlwollend, daß keinauffälliges Stocken iir den früher projektierten Einrich-tungen bemerklich wird. Wir wollen daher nicht gutenWillen kaufen, sondern wir wollen Vertrauen zeigenund Vertrauen erwecken; wir wollen das wieder gutmachen, was zornige Reden an dieser Stelle vielleichtverderben. (Große Heiterkeit und Beifall.)
Wir glauben daher vor allem ein Anrecht aufUnterstützung derjenigen Fraktionen in: Hause zu haben,deren Wahl ein Ausdruck des Vertrauens zur jetzigenRegierung Sr. Majestät des Königs gewesen ist. Ichkann mir wohl denken, daß, wenn die heutige Vorlagedie erste gewesen wäre, die vor dem Budget gekommen,daß sie dann leichter und glatter durchgegangen wäre,als heute. Worin liegt nun diese Aenderung? Solltesie vielleicht in einer Verstimmung, die die Abstimmungder hannoverschen Abgeordneten bei denjenigen im Landehervorgerufen hat, die strenger mit der Regierunghalten, als die hannoverschen Abgeordneten es thun,ihren Grund haben? Meine Herren, diese Verstimmungist bei der Königlichen Staatsregierung ganz in ebensohohem Maße vorhanden, als sie bei irgend einer Frak-tion dieses Hauses vorhanden sein kann. (Heiterkeit.)
Wir hatten uns der Hoffnung hingegeben, daß diehannoverschen Abgeordneten, frei von den Eindrücken,die ein früherer, glücklich überwundener Parteikamps