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Die Landtagssession 1867—68.
es auch als König nicht; er konnte sich sagen, dieseSumme kann ich annehmen, ohne mir den Vorwurf zumachen, daß ich von meinem Rechte lasse, obschon seinePosition auch dann schon sehr viel zweifelhafter wurde.Sobald er aber) wie die Herren allerseits behaupten,mehr nahm, als ihm zustand, dann entsagte er, dennfür dieses Mehr muß es ein Aequivalent geben. DerGedanke eines Geschenkes, welches der König Georg vonPreußen annähme, ist ein unmöglicher und unzuver-lässiger, in solchen Verhältnissen gibt man weder, nochempfängt Geschenke, die aus einem lleberflusse innerengegenseitigen Wohlwollens entsprängen. (Heiterkeit.)
Es mag also von seiten des Königs Georg da-gegen gesagt werden, was da wolle, er habe nicht ent-sagt, es mag diese Ueberzeugung von seiner Umgebungauch sorgfältig in ihm erhalten und gepflegt werden,weil sonst König Georg wahrscheinlich nicht unter-schrieben hätte — das ist vollkommen gleichgültig. Eskommt nicht darauf an, was der König Georg persön-lich darüber denkt. König Georg hatte die Wahl, ineiner Lage, die dann vielleicht ein komparatives Darbengewesen wäre, eine bestimmte Zeit, vielleicht viele Jahrezu verharren, oder durch dieses Abkommen mit Preußenseine Lage sofort zu erleichtern. Er hat das letzterevorgezogen, weil ihm die Ungewißheit der Zeit, währendwelcher er vielleicht zu warten gehabt haben würde,diese Wahl vorzüglicher erscheinen ließ; er hat sie ge-wählt unter dem Druck der Drohung, wir würden sonstdie Angelegenheiten an den Landtag bringen und siemit dem verhandeln. Wir waren also in der ange-nehmen Situation, die freiwillige Unterschrift des KönigsGeorg zu erlaugeu. Ich glaube aber nicht, daß die