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4 (1886) Der Bundeskanzler Graf Bismarck : 1867 - 1870
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50 Ersteord.Sessiond.Nordd.Reichst. 10.Sept.-26.Okt, 1867.

Ich erinnere mich sehr genau, daß ein Mann vondeutscher Gesinnung und lange Zeit der Gegner Preu-ßens, der Freiherr v. der Pfordten, in dem Augenblicke,als ich ihm bei den Friedensverhandlungen erklärte, daßwir auf die beabsichtigten Erwerbungen im rechtsmaini-schen Franken verzichteten, unter der Bedingung, daßdas ihm dem Prinzip nach bekannte Bündnis von Bayernangenommen werde daß der Freiherr v. der Pfordtenunter der lebhaftesten Bethätigung seiner inneren Be-wegung mit Feierlichkeit erklärte, hieran sähe er, wiesehr meine deutschen Gesinnungen verleumdet würden,und wie ein deutsches Herz in meinem Busen schlüge,so gilt wie in dem seinigen. (Bravo!)

Er hat sich darin nicht getäuscht; ich glaube, meinVerhalten hat die Richtigkeit seines Ausspruches bewährt.(Bravo!)

Was über den rechtlichen Zusammenhang beiderArten von Verträgen sich sagen läßt, so habe ich den-selben teils selbst vorhin schon angedeutet, teils hat derHerr Vorredner ihn erschöpft. Ich kann nur den Be-schluß der verbündeten Regierungen bekunden unddieser wird aus dem Votum des Reichstages nicht einenZwang, wohl aber eine wesentliche Kräftigung und Be-stätigung entnehmen daß wir entschlossen sind, diewirtschaftliche Gemeinschaft nur mit denen fortzusetzen,die es freiwillig thun, und die auch die Gemeinschaftder Wehrkraft auf nationaler Basis mit uns fortzusetzenentschlossen sind (Bravo!) und daß wir demnach, wenndie neuen Zollverträge, wie sie in dem Vertrage vom8. Juli vor Ihnen liegen, nicht Annahme finden, wenndie Bündnisverträge was ich bis jetzt und für immerim Vertrauen auf den Wert eines deutschen Königswortes