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4 (1886) Der Bundeskanzler Graf Bismarck : 1867 - 1870
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lieber Archivwesen.

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Itorddeutschen Bunde gehörigen Staaten sowie die Vervielfältigungund Veröffentlichung dieser Verzeichnisse durch den Druck erfolge.Der Bundeskanzler äußerte sich dazu, wie folgt:

Das Bundeskanzleramt wird auch von diesemWunsche Akt nehmen und in demselben eine dankens-werte Anregung finden, den Gegenstand im Schoße desBundesrates zur Sprache zu bringen, eine Anregung,deren Gewicht allerdings erheblich verstärkt werden wird,wenn der Reichstag sich den Wunsch des Herrn Antrag-stellers aneignet. Was den gegenwärtigen Zustand derArchive, wenigstens in Preußen, betrifft, so kann ichleider nur die Klage des Herrn Vorredners aus eignerErfahrung bestätigen; die Archive befinden sich, trotz derausgezeichneten Arbeitskräfte, die darauf verwandt werden,nicht überall in dem gewünschten Zustande, wegen derDürftigkeit der Mittel, die dafür zur Disposition stehen.Wenn der Reichstag diesem Zweige der Verwaltung zuHilfe zu kommen in Zukunft in der Lage ist, so kannich dies auch als Chef der preußischen Archive nur dankendanerkennen.

Der Antrag v. Hagke wurde angenommen.

!>. Die katholische Seelsorge in -er deutschen Marine.

1. Oktober 1867.

Bei der Beratung des Marineetats in der 12. Sitzung am1. Oktober stellte der Abg. Kratz den Antrag, für die katholischenMitglieder der Marine einen katholischen Marinepfarrer nebstKüster mit striktem Gehalte anzustellen. Der Kontreadmiral Fach-mann als Bundeskommissarius führte dazu aus, daß prinzipielleBedenken dem Anträge nicht entgegenständen, daß man für jetztaber der Ansicht sei, der katholische Geistliche in Kiel, der nur eine

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