Apyrisch — Aquarellmalerei.
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während deren der Kranke sich gewöhnlich wohlbefindet. Apyrektisch, fieberfrei.
Apyrisch, nicht brennbar, feuerfest.
Apyrit nennen die Edelsteinhändler den Tur-malin aus Sibirien.
Aq., auf Recepten so v. w. Aqua, Wasser; alschemisches Zeichen bedeutet aq. so v. w. 8-0,d. h. 1 Molecül Wasser; man gebraucht diesesZeichen wol nur zur Bezeichnung des Krystall-wassers; z. B. 8^60, -s- 10 aq. ist dasselbe wieNSzvOg Z- lOlizO.
Aqua (lat.), Bezeichnung für Wasser; bedeutetauch Wasserleitung, z. B. A.qna Llauckia, vir§osto.; wird endlich u. hauptsächlich in der pharma-ceutischen Kunstsprache gebraucht. Der Plur. be-deutet Gesundbrunnen; s. ^.qnas.
Aqua A.mxAäaIarum amararum, Bittermandel-wasser; ^.q. ^mxgäal. am. äiinta oder oera-oorum, Kirschwasser, verdünntes Bittermandel-wasser; aromabioa 8 . osxsiallea 8 . Lmdrxo-unm, Schlagwasser (Destillat verschiedener Kräuteru. dgl. mit Wasser u. etwas Weingeist); 6 al-oarlas s. Oalois o. Oaloaria solnta, Kalkwasser;A.. oardonata, künstliches Sodawasser; il. 6 sia-momillas, Kamillenwasser; L. elllorata 8 . diloris. Lsilorum oolntnm 8 . Liquor olllori 8 .A.q. ox)'muriatioL, Chlorwasser; H.. 6 iunamomi,Zimmtwasser; A.. oommnnio, gemeines Brunnen-,Fluß- oder Regenwasser; L. äs 8 tillata, destillirtesWasser; Lquas äsotiilatas, destillirte,über verschie-dene Arzneistoffen abgezogene Wasser; A.. IllorumL-nrantü, Orangenblüthenwaffer; L. illosniouli,Fenchelwasser; L. kostiäa anrifi^atsrioa 8 . A,q.L. 8 as kootiäas eomposita 8 . A,. kostiäa 8 . antiii^-otorioa?raAen 8 i 8 , zusammengesetztes Stinkasant-wasser ; I,)-ärotlliolliLa, Schwefelwasserstoffwasser;
L.. Lrooaoti 8 . Lrsoaotum oolutum, Kreosotwasser;L. Lauro-Lsraoi, Kirschlorbeerwasser; A.. Neliaoas,Melissenwasser; L. Llsntsias oriapas, Krause-minzwaffer; A. Nsntiras xipsritas, Pfefferminz-wasser; L. Opli, Opiumwasser; A.. Letrooslini,Peterstlienwasser; L.. kliaxsäaonioa 8 . LiquorLlxckrarA^ri diesilorati eorromvi oum OaloariaN 8 ta, Phagedänisches oder Altschadenwasser, Queck-silberchlorid in Kalkwasser; L.. piiaAöäaoniea ni^ra8 . L. vi§ra, morourialia oiZra, Liquor 8 x-ärarg)'ri clllorati mitis oum Laloaria usta,Schwarzes Wasser, Quecksilberchlorür in Kalk-wasser; L. Lieio 8 . L. xiesa, Theerwasser; A..Llumbi 8 . oarturuiva, Blciwasser; A.. LlumdiOouiarcki 8 . A.. vsAeto-minsralia 6 oul. 8 .Llumbi 8 pirituo 8 N, Goulardschcs (mit Weingeistvermischtes) Bleiwasser; A.. rogin, Königswasseroder Salpetersalzsänre; lO lioaas, Rosenwasser; A..Radi Ickaoi, Himbeerwasser; L. Lalvias, Salbei-wasser; il.. Lamduoi, Fliederblumen- oder Hol-lnnderblüthenwasser; L.. Lilias, Lindenblüthen-wasser; A.. Valsrianas, Baldrianwasser; A.. vul-noraria opirituosa, weiße Arquebusade, aroma-tisches Destillat von verschiedenen Kräutern mitWasser und Weingeist.
In der Anatomie,wässerige Flüssigkeit, z. B.A.. lad^rintlli 8 . Ootuuni, im Vorhofe, dem La-byrinth u. der Schnecke des innersten Ohres ent-haltene klare Flüssigkeit; -1. vitrsa auckiiüva, des-gleichen in dem länglichen u. rundlichen SäckchenPierers Nniversal-Convcrsations-Lexikolr. b. Aufl»
des Vorhofes des Ohres von dickerer Consistenz,als im Labyrinth.
Aquas (a. Geogr.), Städte mit Gesnndbrunnen-quellen u. Bädern; so in Helvetien, jetzt Badenin der Schweiz, und Pannonien, jetzt Baden inÖsterreich; gewöhnlich durch Zusätze näher bezeichnet,so: A.. Li§oiroium, Bagnöres de Bigorrc,A^. Llattilleas, Wiesbaden; Ü. Amrolias, Baden-Baden; A.. mortuao, Aignes-Mortes; A.. Lsxtiao,Aix in der Provence; A. 6 ratianao oder A.I-lodroAvm, Aix in Savoyen, u. a.
Aquaeäuctus (lat.), 1) (Aquäduct) Wasser-leitung. 2) (A,quaAium) Das Recht, Waffer durcheines Anderen Grundstück auf das eigene zu lei-ten ; dagegen A.quas ju 3 , das Recht, aus den gro-ßen Wasserbehältern der Aquäducte Wasser durchRöhren abzuleiten; ^quas karwtrw, in Rom dasRecht, aus dem einem Anderen gehörigen Wasser-behälter Wasser zu schöpfen. 3) (Anat.) Mehrerekleine Kanäle in Knochen (dem Felsenbein) oderweichen Theilen (dem Gehirn) zum Durchgänge vonNerven u. Gefäßen n. zur Aufnahme von Flüssig-keit; so L. voeklöao (Wasserleitung der Schnecke),s. u. Ohr; A.. L^Ivri, Wasserleitung des Sylvins,s. u. Gehirn.
Aquso et ignls intsräiotm (lat.), Versagung vonWasser und Feuer, Landesverweisung, überhauptAusstoßung aus aller menschlichen Gesellschaft.
Aqua koetis, so v. w. Salpetersäure.
Aqua kaeret (lat.), das Waffer stockt (nämlichin der Wasseruhr), sprichwörtlich sür: man istin Verlegenheit, kann nicht weiter.
Aquamanile (Aquamanus), das Wasser-gefäß, in welchem der katholische Priester dieHände wäscht, bevor er die Consecration beginnt.
Aquamarine, Edelsteine die eine ähnliche Farbewie das Meerwasser (A.qna marina) haben. Manversteht darunter meergrüne Berylle und Topase.A. wird auch künstlich mit Glasflüssen nachgeahmt.
Aqnapim, Reich auf der Goldküste von Ober-gninea, westlich von unteren Amn; gebirgig, frucht-bar, gut bebaut, Hauptproduct Zuckerrohr; Amei-sen Landplage; Hauptort: Ningo, mitdänischemFort.
Aquarellmalerei (v. ital. aquarsllo, Wasser-farbe), französisch en Aonaoiw, die Malerei mittelsmit Wasser verdünnter Farben. Das Verfahrendabei ist ein doppeltes: entweder wird die Con-tour mit Blei, chinesischer Tusche, Sepia oder der-gleichen Umrissen u. das Ganze darauf mit durch-sichtigen Farben ansgesnhrt; oder es wir)) ohneUntertnschnng gemalt. Man bedient sich bei derA. zumeist der Sastfarbeu, weil sie durchsichtigersind u. brillanter wirken; doch benutzt man jetztauch fein geschlemmte Erdfarben. Am meisten ge-brauchte Aquarellfarben sind: Sepia, Indigo, Bister,Karmin, Ocker, Berliuerblau, Sienaerde, Gummi-gutt, Jndischgelb, chinesischer Zinnober, Saftgrün,Nußbraun rc., zu deren Bindung gewöhnlichThcile arabischer Gummi, ^ Theil Senegal-Gummi u. 1 Theil weißer Caudiszucker, in gelinderWärme aufgelöst, gebraucht werden. Nach Bedarfwählt man Papier von mehr oder minder grobemKorn, das gut geleimt, markig u. von rein weißerFarbe sein muß, u. gute elastische Haarpinsel, mitdenen man die ans Porzellan oder m..uge schlif-senen Glastafeln abgeriebenen Farben auflrägt.i. Band. 50