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mathematischen u. physikalischen Inhaltes handelndie meisten über Elektricität n. Magnetismus.
-ploo /kerbst, Gattung der Rüsselkäfer, derenLarven meist in Len Samen von Hiilsenfrüchren,seltener im Marke von Krautstengcln leben.
-pms /Ati-s/r.. Pflanzenga'tung ans der Fam.der Papilionaceen (XVII. 6). Arten: X. tmbo-rosa ü/onekr (Olivins apios /5., Virginische Knoll-wicke, Ltmerit. Erdnuß), mit runder, knolliger, eß-barer Wurzel, gefiederten Blättern mit lanzettli-chen Blättchen u. eirunden Trauben, mit duntel-purpurroth n. fleischfarben bunten, wohlriechendenBlüthen; X. krutssesns ?ur«ü.. virginische Schling-pflanze mit violetten Blüthen; beide wegen ihrertraubcnständigen, ivohlriechenden Blumen Garten-zierdcn.
Aprric (v. Gr.), Mangel an Erfahrung; da-her Apirisch, unerfahren.
-pis (lat.), Biene.
Llpis (ägypt. Hapi), der von den Ägypternin Memphis verehrte, dem Osiris geheiligte Stier.Er war von einer unberührten, durch einen Mond-strahl (n. Herodot einen Himmelsstrahl) befruch-teten Kuh geboren, schwarz von Farbe, mit wei-ßem Dreieck aus der Stirn, halbmondförmigemZeichen auf der rechten Seite u. käferföruügcmWulst (Kantharos) unter der Zunge. Seine Auf-findung, die durch die Priester erfolgte, war mitbesonderen Feierlichkeiten verknüpft; er wurde inProccssiou nach Nikopolis geführt, wo er vonnackten Weibern bedient wurde, u. von hier nach40 Tagen zu Schiff nach Memphis in den Tem-pel des Phthah gebracht, wo ein 7tägiges Festmit großen Opfern gefeiert wurde. Täglich wurdeer gewaschen, gesalbt u. geräuchert u. ihm jährlicheine Kuh zngeführt, die nachher sterben mußte.Sein 7tägigcs Fest bezog sich auf das Steigen desMl n. wurde beim Eintritte desselben jährlich mitUmzügen u. Tänzen gefeiert. Je nachdem A. seinenAufenthalt in den beiden Gemächern wechselte, u.ans der Art n. Weise, wie er sein Futter cnt-gcgcnnahm, deutete man Orakelsprüche. Lebte ernach Verlauf von 25 Jahren noch, so wurde ervon den Priestern in den heiligen Brunnen gestürzt;
' starb er früher, so wurde er in einem prachtvollenSarkophag in dem Todtcnselde bestattet; in ganzÄgypten herrschte so lange Trauer, bis ein neuerA. gefunden war. Der A. galt als Bild derSeele des Osiris; sein 2Sjähriges Leben bezeich-net- einen Cyktus von 25 Jahren (Apispe-riodc), mit dessen Ende Sonne und Mond wiederdenselben Stand gegen einander entnahmen. Vgl.Mncvis.
Apiftie (v. Gr.), Unglaube, Mißtrauen; Treu-losigkeit; Unglanblichkcit; Ungehorsam.
Apiy (eigentlich Albrecht), geb. um 1269, na-türlicher Sohn des Landgrafen Albrecht des Un-artigen v. Thüringen v. Kunigunde v. Eisenbcrg,die ihn, als sie 1272 mit Albrecht getraut wurde,uiit unter den Mantel nahm; er wurde 1290 durchden Kaiser Rudolf legitimirt n. von seinem Vaterzum Erben von Thüringen bestimmt, wodurch jenerin Streit mit seinen rechtmäßigen Söhnen gerieth(s. Thüringen). A. st. 1304.
-psum (Eppig), Pflanzengattung aus derFamilie der Doldengewächse (V. 2); Kelch ver-l
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wischt; Krvnblätter rundlich, mit dicht eingerolltenSpiychen; Frucht rundlich, 2knotig, mit südlichen,etwas geschärften Hanptriefen. Wichtigste Art: X.»ravsoleirs /,,, s. Sellerie.
-plaoontaius, Sängethiere ohne Placcnta, sinddie Schnabelthiere n. die Beutelthiere, deren Fö-tus sich ohne Mutterkuchen (klaoenba) entwickelt;s. Sängethiere.
ApllUMtisch (v. gr. a-, un-, nicht, n. planäo-mai. ich irre umher, also nicht abirrend) nenntman Linsen ohne sphärische Aberration; s. u. Ab-weichung.
Aplauiren (v. Fr.), ebnen,- gleich machen,auch im bildlichen Sinne.
Aplerbeck, Df. im Kr. Dortmund des preuß.Regbez. Arnsberg, an der Emscher n. der Ber-isch-Märkischen Eisenbahn; bedeut. Steinkohlenberg-au, Eisensteingruben, Puddlings- und Walzwerke;4173 Ew.
Aplit, Haplit (v. gr. Imxlöos, einfach), nenntman einen Granit, der keinen Glimmer enthält,der also nur aus Quarz u. Feldspath als Gemeng-theilen besteht.
Aplom, so v. w. grüner Granat.
-ptomb (fr., eigentlich a ploinb, nach dem Blei),1) (Nivellirw.) senkrecht nach dem Bleilolh; 2) be-stimmtes, festes Benehmen n. Wesen.
-pFsis L. (Seehase), Schneckengatt.; sonderteinen aus Anilinroth u. -violett bestehenden Pur-pursaft aus den auf der Körperoberfläche ver-breiteten Hautdrüsen ab. X. üspilans L., imMittelmeere.
Apnöe (vom gr. a-, NN-, nicht, u. pnoü, ichathme), Athemlosigkeit, Luftmangel, das sogenannteSteckenbleiben; momentane Unterbrechung desAthmcns durch Stimmritzenkrampf beim Hustenu. hysterischen Allfällen.
Apo (gr.), Präposition, bedeutet von, in derZusammensetzung ab-, weg-, fort-, zurück-, hatdaher auch zuweilen den Sinn des a prrva-tivuru (un-).
Apobat (v. griccki. apobatos, Abspringer), inWettkämpfen Einer, der während des Rennensvon einem Pferde oder Wagen herab- und aufden anderen hinaussprang; hieß bei den RömernOasultor.
Apobäthra (a. Geogr.), Ort auf dem Thra-kischen Chersounes, bei welchem die Brücke desLcrxes auslief; jetzt Boja.
- päoo s püoo (ital.), 1) allmählich, nach u.nach; 2) (Mus.) dem Worte korto oder piano bei-gesetzt, bezeichnet es die allmähliche Zu- oder Ab-nahme der Tonstärke.
-poa^nsae lki. L'r., dicotyle Pflanzenfam. ausder Ordnung der Contorten, mit rcgclm. zwitterigenBlüthen; Kelch öspaltig oder öthcilig; Krone trich-terförmig mit abstehendem Saume; die Lappen inder Knospe gedreht u. etwas schief; 5 Stbgef.;
2 meist getrennte Fruchtknoten, aus je 1 Frucht-blatte gebildet; Blätter ohne Nebenblätter; milchendePflanzen der warmen Erdstriche, bei uns nurSinngrüu oder Immergrün (Vinoa); Ausländerdagegen die Gattungen Lolütss, Klammerstrauch,Xpoezmurn, Hundskohl, Xorium, Oleander, Xlstv-nia, Schulholzbaum, 'WrlAlrtüa, Ilresola, Krug»blume, Ifluinisria rc.