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Anam — Amincis.
len. Beim Unterrichte kann die a-e Methodenicht allein angewcudet werden, sie geht hier Handin Hand mit der synthetischen Methode. 2) (Math.)Was zur Analysis gehört, wobei die Analysis ge-braucht wird, oder was als Hilfsmittel in derAnalysis dient, als a-e Gleichung, a-e Formel,a-e Auflösung, a-e Methode, a-e Geometrie, a-eMechanik rc. 3) A-e Chemie, der die Ausführ-ung der Analysen lehrende Theil der Chemie.
Anain, so v. w. Annam.
Anamaboe, (Anamabu, Annama), St. n. bri-tisches Fort auf der Goldküstc; Sitz des Gouver-neurs, Schule für Ncgerkinder, Handel; 5600 Ew.
Annumlly-Dcrgr (Elefantenberge), Theil desAligirigcbirges im S. von Vorderindien, mit dem210 w hohen Ukka-Mullay; das Gcbirg hat großeBestände von Teakholz und weite Strecken zumKaffcban geeigneten Landes.
Anämatose (v. gr. au-, un-, Imlma, Blut, luü-matüü, ich verwandle in Blut), ungenügendeVlntbereitung, insbesondere ungenügende Erzeug-ung rother Blutkörperchen; ein Instand, der vieleVeranlassungen hat n. bei mancherlei Krankheitenvorkommt. Ungenügende Zufuhr nahrhafter Nahr-ungsmittel, Mangel an Luft, Licht u. Hautpflege,niederdrückende Gemüthsbcwegungcn, Leiden derAthmnngs- u. Vcrdannngsorganc: dies sind dievorzüglichsten Quellen der A. S. Blut.
Anambas, Inselgruppe des Reiches Sambasan der WKüste von Borneo; von Malaien bewohnt;zerfällt in 3 Gruppen: die nördliche, wovonSiantan die größte ist; die mittlere mit der Hanpt-inscl Dschimadscha, u. die dritte, unbedeutende.
Anamcsit, ein feinkörniger Dolerit, in demdie Gemengtheile, Kalkfcldspath n. Angit, nichtmehr mit bloßem Auge zu unterscheiden sind;meist grau n. schwarz von Farbe; Vorkommenwie Dolerit n. mit diesem.
Anämie (v. Gr.), s. Blutarmnth.
ünamirta Pflauzcngatt. aus der F-am.
der Menispermccu (XXII. 6), mit unansehnlichenBlüthen u. 1—Zsamigcn Steinfrüchten. TropischePflanzen, unter welchen X. Oeeulns <ü
, ein Schlingstranch von Ceylon, Java, Am-boina n. Malabar, als Mutterpflanze der Kokkels-körner bemerkenswertst.
Anammelcch, wie Adrammelech, eine baby-lonische Gottheit, deren Cult die nach Samaricnversetzten Colonistcn von Sepharvaim nach ihrerneuen Heimath verpflanzten. Der Name bedeutet:Ann ist König, n. die Gottheit ist also mit Anu-Oannes identisch.
Auamnests (gr., Erinnerung), in der Rhetorikvorgebliches Wicderbesinncn des Redners auf eineihm entfallene Sache; in medicinischer Hinsicht istA. Anamncstik, der Theil des mcdicinischenÄraukenexamcns, welcher sich mit Erforschung dereiner Krankheit voransgegangcnen Umstände, derErscheinungen, welche das frühere Leben des Kran-ken darbot, der Ursachen des Leidens, soweit selbein dem Vorleben liegen, beschäftigt; anamnesti-sche Zeichen, die dadurch gewonnenen Krank-heitszcichen.
Anamorphöic (v. Gr., Umbildung, Verbild-ung), 1) (Bot.) so v. w. rückschrcitende Meta-morphose; s. u. Met. der Pflanzen. 2) (Med.) Um-
bildung einer Krankheit in eine andere. 3) (Physik)Optische A., eine verzerrte Zeichnung, die, voneinem bestimmten, schief zum Einfallslothe geneig-ten Standpunkt aus, oder durch einen eigenthüm-lich gekrümmten Spiegel, oder durch ein besondersgeschliffenes Glas gesehen, ein ordentliches Bildgibt. Daher anamorphotisch, verzerrt, ver-unstaltet.
ünanipsss, Gatt, der Lippfische.
Anämrs, Xnauassa sabiva Lr'mK. (wahre, eß-bare oder Kron-A.), Pflanze ans der Fam. derBromeliacccn aus dem tropischen Amerika. Siehat secgrüne, dornig gezähnte, rinncnförmige, aloe-artige Blätter; in der Mitte derselben steigt eindicker, Lei der cultivirten Pflanze noch dickerer undfleischigerer, über 6 äm hoher Stengel empor, dersich in einen Blüthcnkolbcn mit bleibendem Blätter-schopfe verlängert; unter diesem stehen in einerdichten Ähre die kleinen Blümchen. Die drei in-neren Abschnitte des Pcrigons sind mit zweiröh-rigcn Schuppen besetzt. Die drei Narben sind flei-schig. Die Frucht ist eine große, zusammengesetzte,tannzapfenförmige Beere, ans den verwachsenenFruchtknoten u. Dcckblättchen gebildet. Die Samenschlagen oft fehl. Zur Reifezeit ist die Frucht groß,goldgelb oder röthlich n. von außerordentlich an-genehmem Geruch n. Geschmack, so daß sie mitRecht zu den größten Dclicatcssen — nicht ihreshohen Preises allein wegen — gerechnet wird. Ingrößeren Mengen wirkt sie nachtheilig ans Zahn-fleisch, Zunge u. Magen. In Blechbüchsen einge-machte A. haben von ihrem köstlichen Arom etwasverloren, sind aber jetzt billig im Handel zu haben.Ans den Blattfasern lassen sich Gewebe Herstellen.Von dieser ausgezeichneten Frucht gibt cs in denGärten eine große Menge Spielarten von sehr un-gleichem Wcrthe. Die A. verlangt in hohem GradeWärme n. Feuchtigkeit, gedeiht nur, wenn manerstere in den A-Hänsern oder A-kästen durch Heiz-ung n. Fermentation gleichmäßig n. andauerndhervorbringen kann u. cs an letzterer während derWachsthnmsperiode nicht fehlt; sie werden in Töpfeoder auch auf Erdbeete gepflanzt, gedeihen in denverschiedensten Erdarten, welche vorzugsweise ausPflanzenresten bestehen u. das Wasser leicht durch-lasscn, sogar in reinem Moose; die nöthige Düng-ung wird zur gehörigen Zeit am besten in flüs-siger Form gegeben. Die Anzucht geschieht ausden jungen Trieben (Kindeln), welche am Grundedes Stengels reichlich erscheinen, n. aus den überder Frucht sitzenden, jedoch weniger geeignetenKronen. Unter den verschiedenen Cnltnrarten ge-hört folgende zu den gebräuchlichsten. Im Sept.werden die von der Pflanze getrennten Kindel einenTag lang trocken gelegt n. dann auf ein warmesMistbeet mit 15—20 cm hoher lockerer Erddecke15 cm weit von einander flach cingepflanzt; dieWärme des Beetes muß während des Wintersdurch Erneuerung der Mistnmschläge oder zweck-mäßige Heizvorrichtnng gleichmäßig auf etwa 1 8" 1i.erhalten werden. Im März Pflanzt man die A.dann in einen neu angelegten, etwas tieferen war-men Mistbeetkasten, welcher bei weiterem Wachs-thnm gehoben werden kann, mit sämmtlichen Wur-zeln bei 60 cm Entfernung in lockere Erde, gießtjetzt reichlich n. bespritzt sie täglich abends mit er-