i^mi.i<ios — Amidin.
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Platten bedeckt, Leib brcitschnppig; 12 Kiemcn-strahlcn, Rückenflosse laug, Afterflosse kurz. 'Arten:L.. ealva (Mud-, Modcrfisch), braun, Schwanzflösse schwarzfleckig, Süßwasserfisch, in Carolina,wohlschmeckend; ft. immaenlaba, bis 1 in lang,in S'Amerika.
, kmisües (Kahlfische), Gruppe und Familie derKuochenzanordfische, mit großen runden Lchmelz-schnppen, knöchernen Kiemenhantstrahlcn u. hetcro-kerkem Schwänze. Besonders bcmerkenswerlhdurch zahlreiche tertiäre Formen: 8v>-aeus ftmi-oxi8 rc.
Amiant (v. gr. aminvtos, d. h. unbefleckt),so v. w. Asbest.
Ainiäta (Monte-A.), 1732 m hoher Trachyt-Gipfel des roscanischen Subapcnnin, die höchstevulcanischc Erhebung des italienischen Festlandes.
Amici (spr. Amihtschi) Giov. Battista, geb.25. März 1784 zu Modena, erst Professor derMathematik das., dann Direktor der Sternwarteand Professor der Astronomie zu Florenz; machtesich hauptsächlich durch Erfindung neuer und ver-besserter Instrumente um die Optik u. Astronomieverdient. Er constrnirre berens zu Anfang diesesJahrhunderts Dpicgelrcleskope von 2,, m Brennh weite und 15,, em Öffnung, später ein Fernrohrvon 6,°8 m Länge u. 28,^ mu Durchmesser, ferner
> ein Teleskop mit eurem Hohlspiegel und einem im, Mittelpunkte durchbohrten Planspiegel. Auch seinez Spiegclmikroskope waren vorzüglich. Er verfertigte
cinMikroskop mitOOcnlarcn u.3Objectivcn,das imft Durchmesser 4135 Via! n. in der Fläche 17 Will.
Mal vergrößert, vervollkommnete die Oainora lu-: eiäa. machte Beobachtungen über die Doppelsternc,
s die Sonne, die Jnpitersmonde, ferner über denKreislauf des Saftes in den Pflanzen, die Be-fruchtung derselben, sowie über Jufnsionsthierchcnrc., die er veröffentlichte. A. starb zu Florenz16. April 1863.
Amicisten (Mosellancr), in dem 2. Dritttheil! des 18. Jahrh. weit verbreiteter Studentenorden.Vgl. Laukhard, Der Mosellancr- oder Amicistcn-orden, 1799.
! ümivitis (lat.), Freundschaft; auch als Göttin
> personificirt.
Amiconi, Jacopo, Maler, geb. 1675 zu
! Venedig; bildete sich in den Niederlanden, lebte! erst in München, dann in London u. st.,,1752 alsHofmaler zu Madrid. Von ihm ist ein Ölgemälde
> im Schlosse von Aransuez, eine Heilige Familie
im Oratorio dcl Salvador in Madrid, die 4 Jahrcs-
< zeilen im Theater Buenretiro :c. Heitere Farben
und große Leichtigkeit in der Ausführung zeichnen, seine Gemälde aus.
-mivtus (lat.), 1) (röm. Ant.) umgeworsenesKleid, oft so v. w. Toga oder Pallium; 2) (Kirchw.)so v. w. Humerale.
ämlcus (lat.), Freund; politischer Anhänger;ftivierw xoxuii Romani, ein vom Senat fremdenFürsten, wie Dejotarns von Galalien, beigelegterEhrentitel; ftrnioi xrlneipis.(Freunde des Fürsten),Titel der Rathgeber, welche die römischen Kaiser(oft den Einzelnen für nur eine bestimmte Specia-lität) sich aus Lebenszeit erwählten, darunter hoheStaatsbeamte, Vornehme, Dichter u. A., späterz. Th. Titel hoher Staatsbeamter. Sie waren
nach den Admissionen (Audicnzordnnngen) abge-thcilt. Amiens eortus in re ineerta oeriübur,ein sicherer Freund wird in einer ungewissen Lageerkannt, ftiniorw Riuto, amieus ftrwtobeiss, inag'isamioa veritas. ein Freund ist Platon, ein FreundAristoteles, eine nähere Freundin die Wahrheit.
Amid, 1) A. cl Katib, s. Katib. 2) AliEbn '.Vkohammcd Ebu Selim SeiffeddiuA., arabischer Philosoph, geb. 1155 zu Amid fDiar-bckr); starb 1233; schrieb u. a. das metaphhsischeWerk Ebkiaral Efkiar (d. i. Jungfrauen der Ge-danken), welches von Kennern der arabischen Lite-ratur sehr geschätzt wird.
Amid, hypoihensches, aus Stickstoff u. Wasser-stoff bestehendes Radical von der Formel
Aunda (a. Geogr.), Stadt in Sophcne (Groß-Arnienicn), unfern der Quellen des Tigris; vomKaiser Coustautius gegen die Perser befestigt, vonTamerlan 1393 erobert, 1515 von Selim I. demSchah Jsmael entrissen; jetzt Diarbckr u. bei denTürken Kara Amid (Schwarz-Amid).
Nmidam, landschaftlich, z. B. in Leipzig, sov. w. Stärkemehl; vgl. Amidon.
Amide (Chcm.), in der organischen ChemieVerbindungen, die sich vom Ammoniak durch Er-setzung des Wasserstoffes, durch Säureradicalc ab-leircn. Ersetzt man z. B. im Ammoniak 8g8 ein'Atom Wasserstoff durch das Radical der Essigsäure,Acetyl 0.,ilg0, so entsteht,dcrAcetamidO^gO'iblil.,.Vergleicht man diese Formel mir der der Essig-säure O.AI^O'Ohl, so kann man den Acetamid auchals Essigsäure betrachten, in welcher die Hydroxyl-gruppe 08 durch chik>2 (das hypothetische Amid)ersetzt ist. Ammoniakderivale, in Lenen wie beimAlceiamid eiuWassersloffatom durch ein Säurcradicalersetzt ist, heißen primäre A. Werden 2 Wasser-stofsatome substitnirt, so entstehen die secundärcn A.od. Jmide,z.B.Diacetamid ((FIIgO^iM. Die 2At.Wasserstoff können dabei auch durch 2 verschiedeneSäureradicalc crsetztwerden,z.B.028g0'0.285-X8,Äthylacctamid. Tertiäre A. sind solche, bei Lenenauch das 3. Atom Wasserstoff vertreten ist, z. B.Triacctamid ((.^IlzO)^. Die zweibasischeuLäuren, d. h. solche, die zweimal die Gruppe OHenthalten, können dieselbe einmal oder zweimaldurch 88? substituireu, wodurch z. B. ans derzweibasischeu Kohlensäure 00(08)2 entstehen;1) die Carbaminsäure 00 08 882 und 2) dasCarbamid oder der Harnstoff 00(818)2, und maunennt allgemein die A. zweibasischer Säuren, indenen nur ein 08 durch 882 ersetzt ist, Ämin-oder Amidsäureu (Carbaminsäure), diejenigen, inwelchen beide 08-Gruppen vertreten sind, Diamide(Carbamid). Die Anzahl der bekannten sowol,wie der theoretisch möglichen Ä. wird bei dendrei- oder mehrbasischen Säuren noch größer. Diemeisten A. sind fest, schmelzbar und oft unzersetztflüchtige Verbindungen, die in ihrem chemischen Ver-halten zwischen Basen u. Säuren stehen, sich sowolmit Säuren, als mit Metalloxyden zu salzartigenVerbindungen vereinigen. Einige kommen in derNatur fertig gebildet vor, wie Harnstoff, Aspara-gin u. a., die meisten werden künstlich dargestellt.
Amidin (Chcm.) wird von Einigen der lös-liche Bestandtheil des Stärkemehls genannt (s.Stärke).