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Bd. 1 (1875) A - Arabische Religion
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Amorikanischc Gans

vk Xmv-Xork, New-Aork 1851; blistorz' ok Xi-<mraxna, ebd. 1861;"8tutv8 ok Lentral ^morieu,ebd. 1858; Baldwin, Xnoionb Xmvrieu vto.. ebd.1872; Fester, skrslimtorio rness ok Urs Ilnitock8tabs8, ebd. 1873; Spencer, vssoriptivs 8oeio-1oM Xr. 2: ^.neisnt Zlsxiosns, Lsntral Lmsrisu,6stiboün8, anck uneisnb kernvinns, gesammelt v.vr. Rich. Scheppig, Fol., Lond. 1874; v. Tschudi,Reisen durch SAmerika, 5 Bde.; Hutchinson, Mvoz-ears in?srn. rvitir sxpkorubioo ob 1t8 nntigni-bie8, 2 Bde., Lond. 1874. Eine Compilation ausden vorhandenen Forschungen über die Zeit vorColnmbus findet man bei Gravier, vseonverbsNs 1'Xinsrigns par Ie8 Xormancks an X. Asels,Par. 1874. Ebenfalls zu Paris erscheint eineRsvns uwsrioains, rsouoil sxelusivsmsnb von-saoi'ö unx rsollvreliss LreltsoloAignss, lristoriguss,pliiloloMgnes, stlmoArLi)Ingno8 et iltternires ckuXonveuu-LIoncks. Historische Ausbeute, neben dernaturgeschichtlichcn, bieten in reichem Maße dieReisewerke A. v. Humboldts, VozmAs uux rs^ionseciuinoxiales ein nouveau oontinsnt, kalt äans1s8 nnneos 1799 st 1804, Par. 1807 ff., n. Or-bigny, VozmFg ckans l'Xmerigns msrickionals(Brasilien, Uruguay, Patagonien, Argentinische Re-publik, Chile, Peru, Bolivia), Par. 183447.

Amerikanische Gans (Tukan), ein südliches,neben dem Indianer stehendes, bei uns nie aus-gehendes Sternbild, ans 9 Sternen 3. bis 5. Größegebildet.

Amerikanische Mcnschcnrace oder India-ner, s. Menschcnraccn.

Amerikanische Pclzstcscllschaft,s.n.Nlenten.

Amerikanisches Moos wird fälschlich die ge-trocknete, zur Familie der Bromelien gehörigePillanämu U8nsoiäe3 L. genannt, die im tropischenAmerika mit ihren silberweißen, südlichen Stengelnauf anderen Bäumen schmarotzt n. ellenlang herab-hängt. Es dient znm Verpacken, zu Matratzenn. dgl., wird auch von den Vögeln beim Nestbaubenutzt.

Amerikanisches Recht. In juristischem Sinnegibt es kein einheitliches A. R., da die Verein.Staaten eine Menge von Thcilcn enthalten, indenen das Französische Recht (wie in Louisiana),das Spanische (wie in Texas, Californien) Geltunghatten n. noch Geltung haben. In zweifelhaftenFällen entscheidet nicht das Bnndesrecht, sondernes findet eine Anlehnung an das Englische Rechtstatt.

Amerikanische Sprachen. Unter diesem Be-griffe werden die sämmllichen von Len ursprüng-lichen Einwohnern Amerikas gesprochenen Sprachenverstanden; ausgeschlossen sind die durch die Euro-päer überbrachten n. jetzt weit mehr verbreiteten:das durch besondere Abweichungen bcmerkenswcrtheEnglische in NAmerika (s. Amerikanismus), dasSpannche in Ccntral-Amcrika n. an der WKüste,das Portugiesische an der OKüste von SAmerika.Merkwürdiger Weise ist die Anzahl dieser Spra-chen trotz der geringen Anzahl der Urbewohnerungemein groß (auf 500 geschätzt), n. nicht mindergroß ist die Verschiedenheit unter ihnen selbst;einzig das ihnen allen gemeinsame, von allen an-deren abweichende sog. polysynthetische Sprach-princip ist das Merkmal, was sie von den übrigen

Amerikanische Sprachen. ?

Sprachen der Erde trennt. Im Wesentlichen be-ruht dies Princip darauf, daß, während die übrigenSprachen die zur Anschauung zu bringenden Be-griffe gesondert im Satze anftrctcn lassen, dieamerikanischen sie zu einer untrennbaren Einheitvereinigen, was das vollständige Zusammenfällenvon Satz n. Wort zur Folge hat und überhaupt *die reichhaltigsten Zusammensetzungen mit sichführt. Eine wissenschaftliche Eintheilung der A. S.ist noch nicht möglich; man theilt sie am zweck-mäßigsten geographisch in 3 Hanptabtheilnngen: X)Sprachen des nördlichen Amerika: u) im höchstenNorden die Karelische Sprache, welche in die Dialektevon Grönland n. der Eskimo zerfällt; l>) der Jroke-sische Sprachstamm an der Ost- n. Westseite desMississippi u. an den Seen; zu ihm gehören dieSprachen der sechs Nationen (Mohawk, Senekä,Onondago, Oneioa, Caynga n. Tnscarora), derHnroncn, Wyandot, Winnebago u. a.; o) dieSprache der Sioux (Nadowessier, Dacotah undOsagcn); ä) der Athapaskische Sprachstamm,Sprache der Apachen, Lipane, Navajo; s) dieAlgonkin-Sprachen, dicsseit des Mississippi, Mohe-gan, Ottawa; k) das Appalachische, die Sprachevon Florida, im S. der Ver. Staaten, wozu dieSprachen der Chickesah, Choktah und Cherotesengehören; §) die Oregon-Sprachen, Atnah, Chi-nook; dazu gehören noch einzelne Familien, dasKoloschische und Keuai im N., das Duma undPcricn in Californien, die Sprache der Puebloin Texas. L) Unter den Sprachen Mittel-Amerikas sind zu nennen: u) der Poconchi-Stamm, Kwozu außer dem eigentlichen Poconchi in Guate-mala die Kachikcl-, Maya- u. Huasleka-Sprachengehören; b) der aztekische Stamm auf dem Plateauvon Mexico, namentlich die Mixtcca-, Totonaca-,Otomi-, Pirinda- und Tarasca-Sprache; e) dieSprachen nördlich von Mexico, unter denen dieCora, mit der mexicanischen verwandt, die Tcpe-guanische, Tarahnmarische u. Pima-Sprachc zuerwähnen sind. 6) In Südamerika sind folgendeSprachstämme oder Sprachengrnppen zu rmter-schciden: u) die Sprachen der nordwestlichen Ge-birgsländcr bis zur Landenge Darien, unter denendie Chibcha oder Muiska noch am bekanntesten ist,sind ansgestorben; l>) die Tamanakische, Arowa-kische und Caraibische Sprache an der Nordküste;e) die Sprachen der Völkerschaften um den Ca-sanare und oberen Orinoco, der Darnro, Gnajirou. Ottomaken; ä) die Sprachen der Völkerschaftenzwischen dem Rio Negro u. oberen Orinoco, unterLenen die Maipnri und Salivi am bekanntestensind; e) die Sprachen der Agnano, Maina,Jamco, Oinagna n. A. im O. von Quito bisznm Rio Negro hin; k) die Sprachen im O. vonPeru, als die Zamuca-, Chiqnito-, Rkoxo-Sprachen. a.; tz-) die Sprachen Perus, namentlich dieKechna und Aymara; li) die Sprachen der Völker Sau der Westseite des Paraguay bis zum nördlichen .Chako hinauf, unter denen die Mbaya, Abipo-nischc, Gnaycnrn und Lule die wichtigsten sind;i) die brasilischen Sprachen, deren man, mitAusnahme der sogleich zu erwähnenden Tnpi-sprache, 51 gezählt hat, von denen aber wenigoder nichts als die Namen bekannt sind; k) derGnaranistamm, wozu auch die Sprache der Tnpi

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