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Bd. 1 (1875) A - Arabische Religion
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Amerika (Klima, Flora).

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Boston

Buenos-Ayre^CaracasCincinnati .Falkiand -Ins.Havanna .JamaicaSt. Louis .Lima . .Martinique

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28,-; Montreal. 29,^

1,7 N.-Orleans

8,8^O.-Canada 3^,^

21 ^Paramaribos 2 7 ,5

4,ü Quebec . ^

6 ,,» Quito . 17,5

14,2 RioJaneiro 27 ,5

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30,8 !-20,o

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dcckie man bei Durango, Chihuahua u. Coahuilaider Temperaturverhältnisse des Conkinents findeniu Mexico, dei Laura Fe de Bogora, wo ein! sich Beispiele in nachstehender Tabelle:förmlicher Regen von Eisenklumpen startgcfundenzu haben scheint rc. Eisenerze kommen in denKordilleren von Chile, Peru, Columbia vor,dann in Brasilien in Minas Gcräcs, in Michi-gan, am Obcrn-See, wo mehrere 1000 Fußmächtige Eisenberge liegen. Zinngrnbcii besitzenPeru, Columbia und Mexico. Blei ist in unge-heuren Mengen vorhanden in Missouri, Illinois,

Iowa u. Wisconsin als Bleiglanz (Schwefelblci),ebenso am oberen Mississippi, zv. Ziinapan und

Gnanaxuaw in Mexico rc. In überaus reichen St. Louis .22,« Salem

Massen findet sich auch Zink (als Galmei) in Lima . . 11 Bera-Cruz

Nord-A., besonders in New-Jcrsey. An Stein- Martinique 28,« 13 Wmtcr-Jm

kohlen ist A. reicher, als jeder der übrigen Erd-theile. Erwähncnswerrh sind hier noch der Kryo-lirh (eine Verbindung des Fluor mit Natrium n.

Aluminium), den man bei Jviktut, am Arksnltfjordiu WGrönland, südlich von Julianchaab gesundenhat; der Borax im Clairsce in Calisornieu; der-Natron- oder Chilesalpeter in Chile und in denVereinigten Staaren Nord-A-s; Brom in Ver-bindung mit Silber (pkata, verüo oder grlincs Sil-ber) im District von Plateros bei Zacatccas iuMexico, ferner in Silbergängen bei Coquimboin Chile; Steinsalz fast überall in Keuper -c.

Tie Ausbeute an Petroleum, das in Len Ver-einigten Staaten u. Canada gewonnen wird, istiu neuerer Zeit zu einer enormen Höhe gestiegen.

Die werthvollstcn Edelsteine, namemüch Diaman-ten, liefert Brasilien bei Diamauliua in der Pro-vinz Minas Geräes; als neue Fundgruben wer-den die Gegenden bei Acapulco in Mexico u. dieIracolnmitregion einer Goldwäsche in Nordcarolinabezeichnet.

L. Klimatische Verhältnisse, Flora undFauna. Das Klima A-s zeichnet sich durch Feuch-tigkeit der Luft n. entsprechend große Regenmengeaus.Die geringe Breite des Cotztinents," sagtA. von Humboldt,seine Verlängerung nach deneisigen Polen hin; der Ocean, dessen ununter-brochene Oberfläche von den Passatwindeu er-frischt wird; Strömungen sehr kalten Wassers,welche von der Magelhaensstraße bis Peru gehen;zahlreiche Gebirgsketten, voller Quellen, und derenmit Schnee bedeckte Gipfel sich über die Wolken-region erheben; die große Zahl von ungeheurenFlüssen, welche nach 'vielfältigen Umwegen immerdie entferntesten Küsten aussuchen; Wüsten, die imAllgemeinen nicht sandig n. folglich weniger fähigsind, sich zu erhitzen; undurchdringliche Waldungen,welche die unter dein Aeqnator gelegenen n. fluß-reichen Ebenen bedecken n. in den von dem Oceanu. den Gebirgen entferntesten Theilcn des Landesungeheure Wassermassen erzeugen, die sie aus derLuft an sich gezogen haben, oder die sich durchdie Wirkung der Vegetation bilden: alle diese Ur-sachen bringen in den niederen Theilen A-S einKlima hervor, welches durch seine Frische undFeuchtigkeit in entschiedenster Weise gegen dasKlima Afrikas absticht. Diesen Ursachen alleinmuß man die so üppige, so überreiche, so saft-reiche Vegetation u. dieses so dichte Laubwerk bei-messen, welche den besonderen Charakter des neuenCominenrs machen." Für die äußersten GrenzenPierers Umversal-Conversations-LexilDn. 6 Allst.

Hinsichtlich des wässerigen Niederschlages ansder Atmosphäre hier gleichfalls einige Beispielemitdem Beifügen, daß manden ungefähren jährlichenRcgenfall ans der ganzen Erde zu etwa 162 omschätzt u. für die nicht gebirgigen Theile Europas62, für die gebirgigen 113 am annimmt. Esbeträgt die Jahresmcngc des Regens in ein inSan Francisco 59,,, Baltimore io:!,«, Charleston(Carolina) 121 ,«, Nashvillc (Tcnessec) 137,«, Nat-chez (Mississippi) 147,,, New-Uork 127,«, Phil-adelphia 106, Mobile (Alabama) 169,«, Cayenne351,«, Paramaribo 362,«, Caracas 391,«, Per-nambuco 269, Havana 231,«, Rio de Ja-neiro 134,« om.

Ein solches Klima ist namentlich dem Pflanzen-wnchse günstig. So finden wir denn auch die Pfla n -zcnweit weit reicher n. mannigfaltiger entwickeltals die Thisrwclt. A. zerfällt in 13 Pflanzcngebicte.Das Gebiet der arktischen Flora umfaßt den hohenN. jcnseir der Polargrenze der Wälder. Folgtman, bei der Beringsstraße beginnend, ungefährdem nördlichen Polarkreise bis zum Großen Bären-see, um sich von da südlich zu bewegen, auf einergeraden Linie, welche Labrador unter dem 58. Breiten-grade trifft, dann hat mau die Grenze der arkti-schen Flora gegen das südlichere nordamerikanischeWaldgebict. Der Charakter der arktischen Floraist beding! durch die verhältnißmäßig geringe Dauerder Vegctarionsperiodc. Drc Pflanzen, welche ihrangchörcn, müssen einen wenigstens ncnnmonatlichenWinterschlaf anshaltcn können. Sie besitzen eine ge-ringe Größe der oberirdischen Theile u. perennirenfast alle durch unterirdische Stämme, während einjäh-rige Pflanzen fast ganz fehlen. Laubmoose, Flech-ten, Gräser n. Cypcrgräser, wenige Stauden(Steinbrccharten) u. einige Zwcrgsträncher (Wei-den, Birken, Hcidclbecrgewächse), sowie immer-grüne Alpenrosen u. Andromeden bilden die durchGröße n. Farbenpracht der Blüthcn ausgezeichneteFlora; Cnltnrpflanzen fehlen. Eigenthümlich sinddie Tundren, weite, von Moosen oder von Flech-um bedeckte Ebenen. Die Moose lieben die Feuch-tigkeit u. bilden die nassen Tundren; die braunen,schwarzen, grauen oder gelblichen Flechten vcgetirendagegen auf dem sandigen Vcrwitternngsproductgranitischer Felsmassen n. bilden die trockene Tundra.Letztere gewährt dem Thierreiche (Rcnthier) Nähr-stoffe u. ist diesem daher förderlicher, als die nahr-ungslose Moostundra.

Südl.von der arktischen Flora durchzieht eine breite

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