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Bd. 1 (1875) A - Arabische Religion
Entstehung
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382
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Alemannischer Dialekt Alembert.

Dagobert Hilfe gegen die Wenden. Herzog Leu- dien oblag und seltene Fortschritte darin machte,tdar II. war in die Streitigkeiten Grimoalts u., Nachdem er Liese Lehranstalt verlassen, studirte erOttos verwickelt n. tödiete Letzteren 6-12. Ans die-!noch Medicin und Inrisprndcnz und wurde sogarsen Lenthar wird der Ursprung der Grafen vom'Advocai; sein Lieblingsstndium aber blieb nach wieElsaß znrlickgcsiihrt, die deshalb auch später den vor Mathematik. Seit 1739 lieferte er der Aka-Titel der Herzoge von Aleinannien führten. Bei dcmie der Wissenschaften mathematische ArbeitenChlodwigs III. Tode (695) gelang cs dem dama-uind wurde schon 1741 selbst als Mitglied anfgc-ligen Herzog Gotsrid, gegen Pipin von Hcristal derFiommcn. Seine 1iokuxion8 8nr 1a sanso g'sns-fränt. Hoheit sich zu entledigen; aber schon sein Lohn rale «Iss vvuts (Par. 1717) trugen ihm dann auchThcoba'.o ward 732 von Karl Martell untcrwor-!die Mitgliedschaft der Berliner Akademie ein. Seitsen n. seine späteren Versuche 712 n. 711, sich wieder 1749 lieferte er für die berühmte Französischeloszurcißen, von Pipin dem Kleinen vereitelt. Theo- EncyklopLdie (s. d.), die er anfangs in Gemein-bgld selbst wurde gefangen n. znm Tode verurthcilt, schaft mit Diderot heransgab, die Einleitung, die746, n. nach Besiegung des letzten Boltsherzogs mathematischen n. physikalischen u. mehrere philo-Lantfrid, der sich mit Gripho, dem Usurpator von sophische n. literarische Artikel. Als die franzü-Bayern, gegen ihn verbündet hatte, zog Pipin 751 Fische Regierung aber in Folge der hämischen An-die alemannische Herzogswürdc gänzlich ein, ver-l griffe, die die Encyklopädie seitens der Kirche n. derband die Provinz Aleinannien unmittelbar mit Sorbonne erfuhr, das dem Unternehmen 1716 er-dcm Fränkischen Reiche n. ließ sie von Kammer-Iheilte Patent anfhob, trat A. davon zurück n. bc-boien verwalten. Diese aber warfen sich nmer schäftigte sich nunmehr hauptsächlich mit Unter-Ludwig dem Kinde wieder als Herzoge ans; die A. Fuchnngen über die Conscgncnzen des Newtonschenerhielten das Recht, ihre Herzüge zu wählen, wie-lGravitalionsgesetzcs, über Planetenstörnngen, dasder, u. Erchanger nahm den Titel Herzog v. AleFVorrückcn der Nachtgleichcn, die Nntation dermannien zu Anfang des 10. Jahrh. an. Die^Erdaxe, über die Knotenbewcgnng der SatellitenWürde wurde erblich und das Herzogthnm Ale-m. s. w. Seit 1772 war A. Sccretär der Fran-mannien bildete im 11. Jahrh. eine nicht nnbe- zösischen Akademie und widmete fast ausschließlichdeutende Macht, die aber bald durch innere Strci-Feine Thätigkeit diesem Institut und seiner Corrc-tigkencn zerfiel. Zn Ende des 11. Jahrh. wurde spondcnz mit Friedrich II., Voltaire u. A.; einedas Land in zwei Theile, in den südlichen (Bur- glänzende Stelle als Erzieher des Sohnes dergnnd n. dis nördliche Schweiz) n. den nördlichen Kaiserin Katharina II. schlug er ans, ebenso eine(Schwaben)'gethcilt. Elfteren erhielt das Hans. Einladung Friedrichs II., sich in Berlin niederzu-Zähringcn, letzteren das Hans der Staufer, und lassen. Als ihm aber die Französische Akademievon da an verschmilzt die Geschichre Alcinannicns in Folge seiner freien Denkweise sein Gehalt ent-

mit der Geschichte Schwabens. Vgl. Ammianus zog, nahm er ein JahreSgchalt von Friedrich II.Marcellimis, Annalen in Pertz Leripb. I : Nlerkel, , an, bis er 29. Oct. 1783 an der SteinkrankheitVs ropubliea, ^.Ismannvrum, Berl. 1819; Haas, starb. Sein Leben war ein friedliches, sparsamesUrzustände Alemanniens, Erlang. 1866; Bacmeister u. dabei doch wohlthätiges; er stand in vertrantenAlemann. Wanderungen, Stnttg. 1867; Stalin, Ge- Verhältnissen mit der von allen schönen Geisternschichte von Württemberg (I. Bd. 1841.). Frankreichs als Inbegriff aller Liebenswürdigkeit

Alemannischer Dialekt, s. Deutsche Sprache, bewunderten Frau de l'Espinasse, nach deren 1776Alemannisches Recht (Llamannorclin lex), erfolgtem Tode er sich gebeugt n. lebenssatt fühlte,das Voltsrecht der Alemannen, zuerst auf Vcran- Seine Grundsätze stützen sich auf die Philosophielassung des ostfränkischen Königs Thcodcrich um Lockes; in der Metaphysik war er Skeptiker. An550 unter dem Namen Pactus ausgezeichnet, dann Voltaire schrieb er einst: In allen metaphysischenunter Chlotar II. (613628) neu bearbeitet, wahr- Fragen finde er nur den Skepticismns vernünftig;schcinlich unter Dagobert '. (628638) vermehrt er fühle sich versucht, anzunchmen, daß Alles,n. von Herzog Lantfried (st. 730) erneuert n. end- was wir wahrnehmen, nur Sinnestäuschung sei,lich unter Karl d. G. mit Einschaltung von 6 und er komme immer wieder ans die Frage jenesneuen Artikeln in verbesserte Abschriften gebracht, indischen Königs:warum es überhaupt EtwasAbgedruckt ist es im 3. Bande der voxes von Pertz, gebe," u. ans den Wahlsprnch Montaignes:wasNouumc-nla Zerm. Iwöt., Hannover 1863. weiß ich?" zurück. Die Verbindung der Theile

Alembert, Jean lc Rond d', einer der größten in den Organismen scheine ans eine bewußtefranzösischen Gelehrten, geb. zu Paris 16. Nov. Intelligenz hinznweisen; aber wie diese sich zur1717; wurde von seiner Mutter, der Salondame Materie verhalten, sei undenkbar, da wir wedervon Tencin, an der Kirche St. Jean lc Rond (daher von der Materie, noch voin Geiste eine vollständigsein Vorname) ansgesetzt n. von einer armen Gla- deutliche Idee haben. Seine vermischten Schriftensersfran, Namens Rousseau, ausgenommen u. er- erschienen gesammelt als Oauvrs8 MIosoMignW,zogen. Seine unnatürliche Mutter kümmerte sich nicht Iristoriguss eb libtsrairss, hcransgegeben vonum ihn; sein Vater, LerDichter Destouches, setzte für Bastien, Par. 1805, 18 Bde.; später von Didot,seine Erziehung eine Jahrcsrente von 1200 Livres ebd. 1821, 16 Thle. in 5 Bdn.; neue Ausgabeans. Seine ausgezeichnete geistige Begabung ent- von Condorcet, ebd. 1852. Lescnswerth ist auchwickelte sich sehr frühzeitig. Mit dem 12. Jahre A-s Briefwechsel mit Friedrich II., sowie das vonkam er in das Collegium Mazarin, wo er mit! Condorcet geschriebene VIo§s desselben,großem Eifer erst philosophischen n. theologischen^ D'Äl cmberts L ehrsatz. Essci--x eineFnnctiondann aber fast ausschließlich mathematischen Stu-; von x, u. z- x -> x, ferner sei zi- x eine an-