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Ueber den Gebrauch einer Normal-Linie bei geodätischen Arbeiten : ein Beitrag zur Goniometrie
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man diese Wahl auf eine bestimmte Weise werde bc-zeichnen können, oder daß sic mit karakteristiscbcnKennzeichen vorgeschrieben werde. Dieses heißt mindoch wohl so viel, daß die Richtung der neuen Ab-scilsenlinie, oder ihre Laae gegen bekannte Punkte desVielecks gegeben sei Und damit dies geschehe, mußentweder die Abweichung der Abscissenlinie von derNormale, folglich der Winkel 11 . i. iz. oder derEndpunkt i z. in seiner Lage gegen die übrigen Punktedes Vielecks, folglich die Ordinate desselben, gege-ben siin.

i. Wofern nun erstlich die Abweichung der neuenAbscissenlinie von der Normale gegeben ist, so kanndie Projektion der Winkelpnnkte auf die Abscissenliniealsbald geschehen, wenn man die ganze Figur umirgend einen Punkt, z. B. um i. oder 6. so vielgedrehct denkt, als die Abweichung der Abscissenlinievon der Normale betragt, oder mit andern Worten,wenn man alle Normalen so viel drehet, als die ge-dachte Abweichung der Abscissenlinie von der erstenNormale aus macht. Hätte man Min schon zu An-fang der Messung gewußt,, wie die Abscissenlinie lie-gen solle, so würde man dieselbe begreiflich sogleichals Normale gebraucht, alle andre Normale an denWinkelpunkten damit parallel gillegt, und daun ohneweitere Abänderung eben das Verfahren befolgt haben,welches der vorige §. :8. angicbt, so wie man dennauch eben dieselben Ausdrücke erhalten würde. Wirdhingegen die Abscissenlinie nach Beendigung der Mes-sung gegeben oder gewählt, so bringt man diese Mes-sung auch leicht auf die neue Abscissenlinie, indemman die Beobachtungen der Abweichungen (ü. i. dieWinkel A, <^, u. s. w.) um so viel abändert,als die Abscissenlinie von der Normale abweicht. Istz. B. dieser lehre Abwcichungswinkel »j, so wer-