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Ueber den Gebrauch einer Normal-Linie bei geodätischen Arbeiten : ein Beitrag zur Goniometrie
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so ist der angczicltc, außen an der Figur liegendePolygonal-'Winkel allemal-sk (<A -s- xj-)

Man kann hieraus folgern, daß es bei der An-wendung der Normal-Methode hinrciche, an jedemzweiten Winkel des Perimeters einen Standpunkt z»nehmen, um dennoch alle Winkel Zu messen. Diesist nun auch freilich an sich ganz richtig, und gewährtin vielen Fällen der Ausübung eine lehr willkommneErleichterung; dem nncrachtet wird man doch nichtans bloßer Bequemlichkeit jeden zweiten Wiukelpunktüberschlagen dürfen, indem die Mestimg, selbstüberflüssig scheinender Winkel zur völligen Richtig-keit einer geodätischen Arbeit sehr vieles beiträgt, unddaraus Korrektions-Mittel entstehen, welche sonstschon schwieriger sepn können, anfzufindcn. Manwürde die wahren Vorzüge der Goniometrie verken-nen, wenn man sich dabei auf die nothdürftige Mes-sung der Winkel, welche eine Figur konstituircn, be-^schränken wollte: kann man sich durch goniometrischesVerfahren die Messung von einer Menge Linien, wo-bei so häufige Fehler vorgefallen, ersparen, so müs-sen hingegen die Winkel mit desto größerer Schärfebestimmt werden, wenn man nicht die gewonnenenVortheile selbst ans den Händen geben will.

§.

Das Zentriren der Winkel findet bei gouiometri-schen Arbeiten so häufig statt, daß ich darüber eineneinzigen Sah hierher setzen will, obgleich der Gegen-stand eigentlich nicht hierher gehört.

Der Winkel ÜO O, i/j ist geniesten: der-selbe soll in .4. in gegebner Richtung und Entfer-nung zentrirt werden.

Um dieses zu bewirken nehme man einen zweitenStandpunkt irgendwo inner- oder ausserhalb der Figurz. B. in L, jedoch so, daß L in gegebner oder zu