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Man hat viel von der Schädlichkeit desTheilens geredet — allein man wird es nie hin-dern können. Unsere Volksmenge ist immer amSteigen, und die Nation ist genöthigt zu theilen,weil dieses das einzige Mittel ist, um eine grö-ßere Menge von Lebensmitteln zu erzeugen. Dieneuen Theorien des Ackerbaues erzeugen sie mei-stens nur auf dem Papier, und unsere 8000 Men-schen auf der Quadratmcile müßten, ungeachtetunserer gelehrten Agronomen, verhungern, wenndas Volk nicht instinktmäßig das wahre Geheim-nis! gefunden, eine große Menge Lebensmittel aufder Quadratmcile hcrvorzurufen, als es bedarf,—und dieses Gehcimniß liegt: in der Karste und inden Kartoffeln.
Man hat die Weinlande und deren ihre Ar-muth als Beweise von der Schädlichkeit des Thei-lens angeführt. Allein diese Armuth kommt vonden ungleichen Erndten, wo der Boden einmal sehrviel giebt, und dann einmal wieder in langenJahren nichts. Der Mensch kann aber selbernicht sparen. Wenn die Natur ihm sein beschei-den Thcil nicht jedes Jahr regelmäßig zumißt,und ihn bevormundschaftet, so kommt er immer ineine Komödianten-Wirthschaft, die auf Einmalviel haben, und dann einmal wieder gar nichts,wie solches im Wilhelm Meister zu lesen.
Bei allem dem leben die Menschen in denNiederlanden, und wenn man das überschlägt,was sie in einem Zeitraum von 50 Jahren an