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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
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Man sieht aus diesen Angaben daß in demJahrhunderte von 1685 bis 1785 der Werth desSilbers ungefähr um 20 pCt. gegen den Werthder Früchte gesunken ist, also um etwa ein Fünf-tel des Ganzen.

Dann sieht man daß im ganzen Jahrhundertenur einmal eine solche Theurung gewesen, woder Fruchtpreis übers Doppelte vom Mittelprcisedes Jahrhunderts ging. Nämlich im Jahr 1760.

In diesem Jahre verhielten sich die Preiseauf folgende Weise:

Preis von 1760. Mittelpr. des Jahrh.Korn 76 Gr. 3 D. 25 Gr. 3 D.

Gerste 52 6

Hafer 35 2-

Naufutter 76 3

60 Gr. 2 D.

20 411 6

25-

20 Gr. 5 D.

Im Durchschnitte kostete also die Frucht dasDreifache des Mittelpreises.

Sonst ist sie sich das ganze Jahrhundertsehr gleich geblieben, und selbst in dem Hunger-jahre 1770 ist sie nur aufs Doppelte des Mittel-preises gegangen.

So wie wir aber in der Periode der französ.Revolution kommen, so finden wir in den Pader-borner Marktpreisen, dasselbe Steigen der Fracht-preise, was wir im vorigen Aufsatze in den Roer-monder gefunden haben, wie folgende Tabellezeigt, so die Preise von 1785 bis 1810 enthält.