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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
Entstehung
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vorzüglich, wo die Kornvereine sich thätig zeigtenwo sie für ihre Mitbürger am meisten sorgten,und jedem noch schlimmer« Ereignisse vorbengten.

Dieser angstvolle Zustand dauerte bis zum 8.Juni 1817, wo der Rhein wieder fahrbar wurde,und die von Holland abgcfahrnen Schiffe fastalle zugleich in Düsseldorf und Köln anlangtcn.

Unter diesen Vorräthen waren viele, sofremden Negierungen angchvrten, und die diesenun, der verspäteten Ankunft wegen, am Nieder-rhein verkaufen ließen.

Hiedurch gingen die Preise schnell herunter,und dadurch entstand ein Verlust beim Verkaufdieser 84 Last von 1Z400 Thalcr, wodurch danndie 800 Thaler, so die Kornhansa bereits gewon-nen, wieder verloren gingen.

Eben so verlor sie noch 6000 Gulden auf die60 Last Rigaer Roggen, welche erst den 7. Augustin Amsterdam ankamcn, und dort wieder verkauftwurden, da inan sie nun nicht mehr in Barmengebrauchen konnte. Die Last wurde für 90 Gul-den verkauft. Wäre diese Partie 2 Monat früherangckommcn, so wäre sie für 350 Gulden ver-kauft worden, und statt 5000 Gulden Verlustwären 3000 Gulden Dortheil herausgekommen.

2n kaufmännischen Unternehmungen thut dasGlück oft mehr als der Verstand, und der ist inden Augen des Volks ein geschickter Kaufmann,den das Glück mehr als einen andern begünstigt.

Nicht in Hinsicht des Glücks, aber wohl in

Handl. u. Gerrcebe. ( 18 )