gen Beschluß festgesetzt, daß man zugleich denArmen und unbemittelten Bürgern das Brod zueinem wohlfeileren Preise verschaffen wollte, undauf die Erhaltung einer mäßigen Brodtare fürdie ganze Stadt hinwirken.
Diese Kornhansa wählte nun ihre Schöffen >und deren Vertreter, und stellte auf ihrer Tagsa-irung vom 28. Nov. folgendes.
1 ) Das Getreide sollte in der Ferne aufgekauft
werden.
2) Den Unbemittelten sollte der ßpfündigc Laib
Brod zu 26 Kr. gelassen werden.
I) Dem Steigen des Getreidcpreises sollte entge-gen gewirkt und für die Erhaltung einermäßigen Brodtare für die Stadt gesorgtwerden.
g) Es sollte ein Verzeichnis! der Hülfsbcdürftigenausgenommen werden.
5) Das nöthige Geld sollte auf dem Wege frei-williger Unterzeichnungen hergebracht werden.Der Verein lieferte wöchentlich an den Bäcker180 Malter zu dem festgesetzten niedrigen Preise.Den 25. December, also gerade auf Christtag,konnte schon die Auslieferung des Brodtes zu 26Kr. an die Unbemittelten geschehen. Es wurden,um allen Unterschleif vorzubeugen, Scheine aus-gethcilt, welche mit einem besondern Stempelversehen waren, und die auf dieselbe Weise ver-theilt waren wie in Elberfeld die Brodzeichen.Als die Preise am höchsten und die Noth am