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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
Entstehung
Seite
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Familien wußten es so zu mache»/ daß sein Gesetznicht ausgeführt -- und nach und nach vergessenwurde.

Es ist lehrreich, die Despotie kennen zu ler-ne», die der Ackerboden ausüben kann, wenn mannicht strenge auf den Grundsatz halt: daß allesEigeuthuin von: Staate zu Lehn geht und daßdieser über ihn zu verfügen. Sie entschuldigenes daher, daß ich in der Geschichte des römischenagrarischen Gesetzes fortfahre. Wir kommen nach-her doch wieder auf das Verbieten des Brannte-weinbrcnncns aus Kartoffeln.

Zweihundert Jcchre nach dem Tode desLicinius bekriegten die Römer die Numantier inSpanien. Die Numantier, ein tapferes undfrciheitlicbendes Volk, brachten die römischeArmee in eine Lage, wo sie zu kapitulircn gcnö-thigt war. Der junge Grachus, der durch seinedles Betragen bei Freund und Feind in hohemAnschn stand, rettete die Armee durch einen Ver-gleich, der nicht schimpflich für Rom war, undder den Numanticrn ihre Freiheit znsicherte.

Roms Senat, voll hohen Stolzes auf altenWaffenruhm und Ahneuadel, vernichtete denVergleich, und beschloß, den Grachus und alle,so au der Abschließung Theil genommen, demFeinde zu überliefern. Grachus rettete indeßsein Anschn beim Volke, und nur Mancinswurde ansgeliefcrt.