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Wenn nicht durch Getreidesperre» der freieAustausch gehemmt wird, so ist an eine eigentli-che Hungersnot!), bei der Menschen wirklich ver-hungern, nicht zu denken.
Und zwar aus folgenden Gründen:
1 ) Trifft ein Rcgenjahr nie ganz Europa. Auch1816 ging der Regen nur bis an die Weichsel.Ter ganze Osten hatte Trockenheit und ein sehrfrucbtbares Jahr, so wie sich solches schon imSeptember aus den Monatsberichten ergab, diedie Obcrpräsidcnten der verschiedenen Provinzenan den König sandten.
Wenn also in einem Theile die Erndte zurHälfte mißräth — nud im andern ist sie gut, sokann die Gesellschaft wenigstens Dreipicrtel vondem essen, was sie gewöhnlich ißt.
2 ) Das Essen ist für die meisten Menschen einVergnügen — und sic essen nicht blps: ob desLeibes Stärke, wie Claudius es nannte, son-dern aus Wohlgefallen, und dieses macht, daßjeder Mensch in gewöhnlichen Zeiten das Dop-pelte von dem ißt, mit dem er wohl anskommcnkönnte. Die Hälfte der Lebensmittel ist also imeigentlichen Sinne ein Lurus-Artikel, den derMensch im Fall der Noth entbehren kann.
In China ist es anders; der Chinese ißt sichnur halb satt, und hat sich seit Jahrtausenden nurhalb satt gegessen, wodurch denn der Nationauch endlich die Waden und alles Muskylösc ge-schwunden. Ganz China ist angebaut, wie euL