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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
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vor den Gewerben jener Insel, wo der Tagelohnmit den Frachtpreisen zu einer so großen Höhegekommen ist.

Werden unsre Gewerbe auf diese Weise durchZölle begünstiget, so wie die Nachbarstaaten dieIhrigen begünstigen , so werden die deutschen Fa-bricken im Stande sepn, durch Fleiß und Thätig-kcit den Wetteifer mit den ausländischen Fabri-ken zu bestehn, Und so den dauernden Flor derGewerbe in eigener Trefflichkeit zu gründen.

Besonders aber werden diese See-und Grenz-zone dazu dienen, den großen Andrang der Maa-ren zu vermeiden, welche jährlich aus andern«ändern nach den Messen von Frankfurt undLeipzig auf den Trödel gesandt werden, daalle andre Länder ihre Zolllinien haben, undDeutschland das einzige Land ist, wo alles freiringeht, Und jede schlechte und jede verdorbeneWaare ihren Markt findet.

Dieser Trödelhandel ist aber von jeher dasVerderben eines regelmäßigen Fabrickgeschäfts ge-wesen, da ein solches in allen seinen Zweigenauf Dauer und Bestand berechnet seyn muß, weilein Fabricksystem sich nur langsam entwickelnkann, und oft erst späte Früchte trägt. UnsereFabricken bestehen daher mit großer Mühe dieKonkurrenz mit den Englischen und Französischen.

Es ist nicht zu läugtten, daß die große Ue-berlegenheit, die diese üben, zum Thcil von ei-