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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
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sich hierin die Wünsche des gesammten Deutsch-lands vereinigen!

Es würde vermessen von uns scyn, derWeisheit Ew. Majestät mit Vorschlägen vorzu-greifen, wie diese Zölle zu erheben und wie sieunter die Staaten zu vertheilcn, welche inner-halb der gemeinschaftlichen Zolllinicn liegen

Nur scy uns noch hinzuzufügen vergönnt,daß wir die Ansicht derFabrickinhaber von Aachenund Koblenz theilen, welche ebenfalls nicht inBinnenzöllen, sondern in Grenz- und Seezöllen,ein Mittel für die Erhaltung ihrer Gewerbe so-wohl, als die andern GewerbeDeutschlands sehen!

Indem wir uns ' dem Throne genähert, sohaben wir nur wagen wollen, Ew. Mas. mit al-ler Ehrerbietung zu bitten, diesem GegenständeIhre königl. Aufmerksamkeit allergnädigst zuzu-wenden!

Vielleicht dürfen wir hoffen, daß wenn dieseunterthänigfte Vorstellung das Glück hätte, denBeifall königl. Majestät zu erhalten, daß dannder königl. Gesandte in Frankfurt den Auftragerhielt, diese Angelegenheiten beim hohen Bun-destage in Vortrag zu bringen!

Wir verharren in tiefster EhrfurchtEw. königl. Majestät

treugehorsamste Unterthanen.

Rheid, den 27. April 1818.

(Hier folgen 70 Unterschriften der Fa-brickherren der genannten Oerter.)