Druckschrift 
Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
Entstehung
Seite
91
Einzelbild herunterladen
 

91

viele Arbeiter sie beschäftigen? Wie groß dasKapital in Maaren , welches sie erzeugen.

2) Wie viele von diesen Gewerben Prohibitlv-Zölle bedürfen , und wie viele nicht?

3) Wie groß die Anzahl der Arbeiter ist- die inGewerben beschäftigt werden - welche zu ihrerFortdauer Prohibitiv-Zolle bedürfen, und wiegroß das jährliche Kapital ihrer gefertigtenWaaren ist?

st) Da nicht um ganz Deutschland , wie um ganzEngland- ein breiter Wassergraben geht, somuß man berechnen, wie hoch diePrivatdouaneihre Zollsätze bestimmen wird , wenn die Regie-rung die Ihrige auf 20 pCt. setzt.

Wenn diePrivatdouane ihre Sätze aufstpCt.setzt, so wie die auf der Niederländischen Grenze,so N>äre .für unsre Fabricken mit den 20 PCt. Nochwenig gewonnen, da dann die meisten Waarenwohl nicht auf der Reichsdouane eingehcn wür-den , sondern auf der Privatdoüane.

Bevor jene Statistik nicht ausgestellt ist- laßtes sich durchaus Nicht beurtheilen , ob cs der po-litischen Klugheit angemessen ist, einen Zoll von26 pCt. auf die eingehenden Waaren zu legen,gesetzt auch., daß Deutschland auf dieselbe Weiseaus einem einzigen Souverainen Staate bestände,wie Frankreich.

Allein der Umstand, daß cs aus 38 Svuvr-rainen Staaten besteht, würde schon allein die

Handl, u» Gewerbe,.

( 1 )