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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
Entstehung
Seite
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Fabrickcn davon keine sonderliche Vorthcilc ver-spüren. Auch unsre Linnenfabricken nicht. Dennbei ihnen hat der Mangel an Absatz zwei Ursa-chen. Erstens hat die Wohlfeilheit und dieSchönheit dcS Baumwollcngespinnstes das Linnen-gcspinnst in vielen der kleinen Staaten, die wireine Familie nennen, verdrängt. Zweitens ha-ben die Linnen-Manufakturen in Irland sehr zu-genommen, wo die Menschen noch ärmlicher vonbloßen Kartoffeln leben, als im schlesischen Ge-birge. Drittens drückt die Abnahme von einemeinzigen Zehntel im Absätze schon ein Gewerbeungemein, weil die Gewerbtrcibenden sich nicht ei-nigen können, daß nun jeder gleich um ein Zehn-tel weniger machen läßt, welches doch das Ein-zige, wodurch der Sache gründlich zu helfen ist.Statt dessen sucht jeder den Absatz durch wohl-feilere Preise zu erzwingen, und indem nun dieGewerbtrcibenden sich wechselseitig die Preise her-nnterdrücken, machen sie die übrigen neun Zehn-tel des Artikels noch mit schlecht, da sie füglicherWeise noch gut hätten halten können. Sind nundie Preise endlich so schlecht'gcworden, daß sienur mit Schaden verkaufen können, dann gebensie den Artikel auf. Hätten sie früher einen Thcildesselben aufgegcben, so wäre der ganze Artikelgut geblieben.

Allein das geht grade wie bei einer Hungers-noth. Hätte sich die Gesellschaft 1816 gleich ent-schlossen, nur die Hälfte von Lebensmitteln zu