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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
Entstehung
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der Arbeit ganz entwöhnen nnd den Müßiggangnnd alle damit verbundenen Laster auf ein kom-mendes Geschlecht vererben.

Ein wohlgeordnetes Armenwesen, wo alleKräfte eines jeden Mitgliedes der Gesellschaft inAnspruch genommen werden, wofür die Erzie-hung der Kinder der Dürftigen gehörig gesorgt,nnd diese zur Thatigkeit, Reinlichkeit und Ord-nung angeführt werden, ist, zumal in großenFabrickstädten, das dringendste Bedürfnis!. Fehlthier die nöthige Aufsicht und Strenge, so wcrddie Unstttlichkeit mit allen ihren Folgen schnellum sich greifen. Das ohne Beschäftigung herum-wandelnde Gesindel schreibt an die Thnren selbstseine Steuren aus und treibt sie ein, die leichtdas Doppelte anstragen mag, was bei einer guteingerichteten Armen-Anstalt die Armen-Taxeaustragen wird.

Und abgesehen von dem Vortheil für dieFabricken welcher Gewinn in jeder höhernRücksicht für die Gesellschaft, wenn alles im We-ge der Ordnung geht, und auf die Erziehungder Kinder der Dürftigen gehörig gerechnet wer-den kann!

So wie uns, in Betreff der Gesetzgebungnnd Verfassung, England als Muster ausgestelltwird, so dürfen wir, zumal im Gebiete des Han-dels nnd der Fabrick-Einrichtungen, diese großeNation gewiß zum Muster nehmen und ihr kühn-lich folgen, Jede ihrer Einrichtungen ist reiflich