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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
Entstehung
Seite
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von Europa ist, und indeß wir Deutsche immergutmüthiger Weise geglaubt, daß solches nichtanders scyn könnte, geriethcn im Jahr 1814 dieFranzosen ihrerseits in einen großen Zorn, alsihr heiliger Boden durch die Gegenwart fremderKrieger besudelt wurde, und vermahnten, daßalles Volk aufstehen sollte; da solches in hundertJahren und seit Menschcngedeuken nicht erhörtsey. Wir Deutschen hingegen haben billigerWeise mit unserem Zorne stets an uns gehalten,wenn die benachbarten Völker für gut fanden,die Universität von Europa zu einer Kaserne vonEuropa jzu machen.

Also reden die deutschen Kaufherren. Es istklar daß diese sich mit den Staatsmännern nichtin einerley Meinung vereinigen können. Eben-falls ist klar, daß der Unterschied in dem wasEngland und in dem was Frankreich thut, vonder Verschiedenheit der Lage herrührt.

Wenn Frankreich in 38 isonveraine Staatengetheilt wäre, deren keiner dem andern was zubefehlen, so würde es auch keine solche Zollgese-tze haben, wie jetzt, denn jeder Einzelne bedenktimmer den Dortheil, so ihm am nächsten liegt.Und was die Stärke von Deutschland betrifft,an die hat ohnehin niemand einen großen Glau-ben, gerade wegen der Zertheilung.

Auch ist natürlich jeder größere Staat, wiez. B. Preußen, in seinen Zollgesetzen sehr be-schränkt, gerade seiner vielen Grenzen wegen.