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l dkl seine V-rtl'ktung im Könige, dkl' den Staat ebenfalls in vä,
' tci'iicher Weise beherrscht, und als sein Eigemhum ansicht, fürdas er sorgt, das er zu vermehren und zu verbessern strebt, undvon dem er jede Zerstückelung, Zersplitterung, und Verschlimme,rung (clsreriorslion) abhält. In diesem väterlichen Negi,
Z mente liegt das Erhaltende der Monarchie, und das macht ihre ei,d grntliche Natur aus. Es ist daher entstanden, baß das regierendeZ Haus den Staat als sein Eigemhum angesehen. Wenn man die^ Verordnungen eincsgroßen Fürsten burchiiest, wie z. B. die desgro,
? ßen Churfürsten, dann steht man, worinn eigentlich diese väterlichei Negierungsart besteht, und daß unter keiner anderen ei» Land bas^ durch zerstörende Kriege zerrüttet worden, stch so schnell wieder er»^ holt, eben weil es einen Herrn hat. *)
*) In Frankreich, wo »ran noch weniger von der Geschichte der MonarchieZ kennt, wie in Deutschland, ärgerte man sich zuerst über das Oei grsr-»,
ß womit Ludwig der Achtzehnte regierte; da sie gar nicht wüsten wie
H dieses in den Titel der Fränkischen Könige gekommen, und daß diese es
^ erst erhalte», alS sie gesalbt worden, als sic die priestcrliche und kö,
H niglichc Gewalt in sich vereinigt, und aufgehbrt gemeine Könige zu
? sein. Dan» ärgerte man sich zweitens, daß der König den alten Ti»
tel, König von Frankreich und Navarra angenommen,— sie meinten:l er hätte König der Franzosen heißen müssen, so wie Vuonapartc sich
^ Kaiser der Franzosen genannt, denn Frankreich sei doch kein Dvmän,
und er herrsche nicht über sie als Besitzer dieses Domän.
Allerdings ist Frankreich das Domän derSapetingcr, das eben durch^ das regierende Hans groß und stark geworden, welches ein halbes
Jahrtausend an ihm gesammelt, ehe es alle Theilc zusammen nnd zu§ einem großen Ganzen vereinigt. Jedes väterliche Regiment, jedesRegiment dcS Hausherrn, bezieht sich Nicht allein auf Personen, so»-i »ern auch anfSachen und wenn es wie das Kbnigthuin historisch durch
H eine Reihe von Jahrhunderten gebt, so bezieht es sich fast mehr anfSachen
ß wie aufPersonc», denn die Dinge wechsele» nur wenig.
^ Die Berge, die Flüsse, die Dörfer mit ihren sie umlagernden Felds!».
' ren bleiben immer auf derselben Stelle, und in denselben Verhältnissen
und Beziehungen, indes von den auf diesen Feldern arbei»- tenden Geschlechtern, eins nach dem andern weggeht
und einem Neuen wieder Platz macht. Die Institutionen, di»also a>ida» Eigcnthum, an de» Boden geknüpft sind, der stet« der nämlichebleibt, sin» daher dauerhafter «IS die, welche auf die wechselnde Geschlechter««dank sind. Diese wechselnden Geschlechter lvcrden dann durch da«