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soll» zugrlass-n werden, der nicht von edlen Eltern gtLareir,und solches mit 4 Ahnen beweisen könne. (Also Eltern undGroßeltern ).
Ans dem Turniere in Würzburg wurde 1479 festgesetzt, daßkeiner sollte zugelassln werden, der nicht allein dieses bewei«sen, sondern der auch durch zwei Zeugen erhärten könne, daßer seit e; Jahren zu andern Turnieren sry z,-gelassen worden.Auf diese Weise sicherte sich die adelige Knappschaft gegen dasEindringen der durch kaiserliche Majestät gemachten und geschaf-fenen Ritter, welche keine Meister Kinder waren und die auchnicht die gehörige Lehrzeit als Waffcnjungc und Knappe bestan-den, und hier die ritterlichen Spiele und Hebungen regelrechterlernt, ehe sie in die Innung der Ritterschaft aufgenommr»worden, und bas Meisterrccht erhalten.
Im rLten Jahrhundert wurde von den Ritterschaften be-stimmt, daß sie keinen zu Turnieren wollten zulasten, der nichtvier Ahnen von väterlicher und vier von mütterlicher SeiteNachweisen könnte. Der also nicht allein selber ein Meisters-kind ftp, sondern dessen Elter», Großeltern und Urgroßelternebenfalls schon Meisterskinder gewesen, und zur adeligen Knapp-schaft gehört.
Man sieht wie sehr jede Innung geneigt ist sich in sich sel-ber abzuschließen und keine Fremde unter sich aufzunchmen. Sowollte auch das englische Oberhaus unter Georg I sich einmalin sich selber abschließcn, und als eine adelige Innung keine
stnnden die Schriften von Möser, die von seinem Freunde und An-verwandte» Möller und ähnlichen Geigern. Er gehörte z» de« we-nigen die wohlbewandert sind in den alten Geschichten des Landerund in den alten Einrichtungen der Gesellschaft. — Sei» Geschlechthatte seit Reformation auf dem Bauernhöfe Harkotten, in der Graf-schaft Mark gewohnt, — wie alte Briefe zeigte», und vielleicht nocheinige hundert Jahre länger, da Harkotten ein altsächsischcr Bauern-hof ist. — Ich hatte ihm mein Buch über Verfassung gesendet."Zn dem letzten Briese so er mir vor seinem Tode sandte, schrieb er:„daß er es zweimal gelesen.» Ich habe auf diese Lbatsachc einen größer»S^ertb gelegt, als auf alles andere, was über das Buch gesagtworden.
B-r.z. Pr. Vers. r. Th-