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1 (1819) In zwei Abtheilungen
Entstehung
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büßihre Ahnrn wahrt kaiserliche, fürstliche oder gräfliche Dienstekein, gewesen. Da es aber auch mittelbare uns Unkerdienst,mann schatten geaeben, so muß er zugleich beweisen, daß siewuuiLlerisI«» eurise »u^e>riori, gewesen, und bei öffentlichenBclehiiiin .en unter dem persönlichen Vorsitze ihre« Herren, alswirkliche Lehnrichter, Lehnschöffen ober kare, errriue erschie,nen stlNr

Dieser Beweis ist in den Lanken le cht zu führen, in welechen der Adel, als eine besondere Kriegcrkaste allein Lehnfähiggewesen.

Die, welche ihren Adel aus der dritten Quelle herleiteN,müssen zeigen, daß die Ahnen von den°n sie abstammen, durchoffene kaiserliche oder fürstliche Briefe in den Adelstand erhobenworden, und diese Briefe vorlegen. Es hängt dann vomAller dieser Briefe ab, ob sie zum alten Adel können gerechnetwerden. Denn da der Adel nach dem Ausdrucke von Möseretwas ist, was erst in einer Reihe von Jahren zur Reife kommt,und das also erst in Mehrern auf einander folgendenGeschlechtern zur Reife kommen kann, so hat derAdel in den ersten Geschlechtern noch wenig Werth. *)

-) Dadurch daß Man vielfach den ilmstand übersehen, daß der Erbatetetwas ist, was nicht den einzelnen Menschen betrifft, noch das einzelneGeschlecht sondern eine Folge von Menschen und eine Folge von Ge-schlechtern, dadurch sind die Urthcile über den Adel s» schwan-kend und sd schielend geworden.

Man hat gefragt: wer denn nun eigentlich adelig und adeligerwäre? ob der große Stammherr, der das Geschlecht gestiftet undaus eine adelige Allode gegründet, oder aber sein Enkel der den Adelgeerbt »Nd vielleicht nichts edelcs gcthan? Man muß hieraus ant-worten: daß nach der Natur und dem Begriffe des AdclS, das Ge-schlecht im Enkel adeliger war, als im ersten Stifter.

Eben diese Verwechselung der Begriffe von Adel und edel, hatvielfach bei den Untersuchungen über die Frage statt gesunden: Obein Adeliger immer edlere Gesinnungen hätte wie ei» Bürgerlicher?Mdser hat sich hierüber einmal sehr stark allsgedrückt, als in Frank-reich im Anfang der achtziger Jahre, die Frage aufgeworfen wur-de: ob der Adel auch unbeschadet seines Adels, Handel »nd Wandeltreiben könnte? Die Stelle stellt im q. Tbeilc seiner patriotischenPhantasien, S. Lstü und lautet wie folgt:Zuerst erschien I» no-