Lberlehn über Preußen übte, belehnte 152; den Großmeistermit dem Herzogthm» Preußen, und so wurde dieses ein rrbli,che- Domain. Durch Heirath und Erbschaft kam es 1618 anbas in Brendenburg regierende Haus, welches sein Domän daedurch wieder um ivoo Quadratmeilen vermehrte.
Im Jahr 2640 kam der große Kurfürst Friedrich Wilhelman die Negierung, der den großen Länderbesitz seines Hausesnoch weiter vermehrte, und die durch lange Kriege und fehlerehafte Verwaltung zerrütteten Länder wieder in Aufnahme brachte.Im ersten Abschnitte haben wir diesen großen Fürsten aus sei,nen Regierungsverordnungen näher kennen gelernt. Sein Sohnsehtc sich r/oi zu Königsberg die Krone auf, und so war da§Geschlecht in einer Reihe von noch nicht fünf Jahrhunderten,von einer Grafcnfamilie bis zu einer königlichen gestiegen, im«mer seinen Länderbesitz mehrend.
Wie Friedrich der Große ihn mit der Eroberung Schießensvermehrt, wir die neuere Zeit den Staat hat sinken und schnellsich wieder heben sehen, dieses bedarf keiner nähern Erzählung,da solches noch in Jedermanns Gedächtnis;.
Jetzt sind es 1000 Jahre daß des Geschlechts erste Erwäh,tiung geschieht; — 600 Jahre sind, daß es vom Kaiser mitdem Burggrafthum Nürnberg belehnt wird; — 555 Jahre,baß es diese zum erblichen Lehne erhält und unter DeutschlandsFürsten Platz nimmt; — 40; Jahre, daß es unter die deut,schcn Kurfürsten tritt, und unter die Erzämter des Reichs; —117 Jahre, daß es seine Stelle unter Eurvpens Königen ein,genommen.
Hoheit beS Geschlechts gibt nur die Geburt, und «ine langeReihe erlauchter Ahnen, die im Laufe der Jahrhunderte vonStufe zu Stufe zu dieser Höhe gestiegen.
H. ro7-
Der Adel de-Reichs.
Gleich dem regierenden Hause verliert sich der Ursprung desReichsadcl« ebenfalls in der Nacht der Jahrhunderte. Gleichedel von Geburt, sind sie von diesem nur geschieden durch ge,rmgeren Besitz und durch rin kleineres Domain.