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Jetzt dräng durch Fclscnwände ich fort mich, gar zu grausSiud sie, drum schaff ich Werder, schmück sie mit Blume» »ms,Mit schwaukbczwcigteu Weiden und zartem Raseusammt,Genübcr den Eichcnricscu, dem starren Fels entstammt.
Ja rascher zu dem Rheine reißt mich die Eile fort,
Ich kann nicht rnh'n und rasten am trauten Hattenbord ').Tic Kluft wird mir zu enge, zu lang wird mir der Pfad;Schau'n muß ich von der Höhe, ob der Geliebte naht!
Genübcr in dem Thale verborgen im Gcklipp
Liegt EhrenVurg ^), bewachsen von rankendem Gestrüpp,
Ehdcm der Schreck der Gegend in wilder Ritter Hand,
Die Weg und Steg gcspcrret, die Koblenz einst verbrannt.
Man rannet SchrcckcnSsagcn von ihrem letzten Herrn,
Wie er sein Weib gcqnalct, die ihm gehorsam gern,
Wie sanft die Trante, Gnte, voll englischer Geduld,
Jndcß der edle Schwäher für sie nur Lieb und Huld.
Der Ritter eifersüchtig zog fort und sperrt in QualDes Zweifels in den Zwinger sein treues Ehgemal;
Da kam der sanfte Bruder zum Schlosse auf Bestich,
Befreit die aus dem Thnrme, die er im Herzen trug.
Das schrieb ein falscher Diener dem Ritter, dem der ZornAuf Fclsenwcgcn diente als unerhörter Sporn;
1) Hatzenport verstümmelt aus Hattosbord, weil es von dem sogenannten KölnerErzbischöfe gebaut worden.
2) Die Ehrenburg, Meile von der Mosel gebirgwärts, ist einedcr großartigsten
Burgtrümmer.