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Da dcntsckw Kunst, die heilge, in ihrer Knospe schwollUnd Lieder, Bilder, Biistcn sich fügten wundervoll,
Da fügten sinnige Brüder Freimaurer diesen BauUnd zogen ferne Waller heran zu froher Schau.
Denn dreißig Thürmc ragten nmzinnt im weiten KreisUnd hüteten wohl nmkragct die Hohe, das Stromgclcis,Und Messen mit Lichtgaden auf Bogen kühn gestützt,
Auf Säulen, deren Knäufe gar mannigfach geschnitzt.
Im Innern von dem Strome, bis zn der Höhe Luft,«Erhoben sich Gebäude dreifältig abgcstuft.
Auf schwarzen Marmclsänlcn wölbte sich mancher Saal,Durch Rosen und Glcfcnfenster fiel ein der Sonnenstrahl.
Lopgängc führten oben umher an dem Geschoß,
Von allen Seiten schwebten mich Sölden vor dem Schloß,Wie Ricscnschwalbenncstcr und Kcndcr wundersamGeschnitzt, erhielten zur Wärme im Winter ihr Gcflamm.
In prächtigen Gefäßen ans Holz, in Stein gchau'n,
War manche prächtge Blüthc, manch edle Frucht zu schan'nAus fernem Land, viel Lauben gekleidet in Blüthenschcin,Im Lopgang, in der Halle prangte ein Zauberhain.
Mein Schloß, da war'n die Lande von deinem Ruhme voll,Dein Name in den Liedern der Sänger laut erscholl;Vcnantius ^ortnnatus, Bischof von Poitou,
Besang dich, da geladen du ihn zu sanfter Ruh!
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