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Nachts kam er an, zu scheiden, bevor der Hahn gekräht,
' Nachdem sein Weib, der Bruder von seinem Schwert gemäht.
Seit dieser Nacht auch Frieden aus Haus und Halle schwand,Bis sic zuletzt, verödet, Obdach des Wildes stand;
Vorbei eil' ich den Mauern, die, ob sie uugesehn,
Mich doch mit ihren finstern Schauern noch stets umwehn.
Die Brvdcnbacher Felsen hemmen nicht meinen Gang,
Nicht Sternenberg, das stille, nicht Löw am Rcbenhang.Doch Durand dort und Alken zügelt zu offne Hast,
Auf alte Sage lauschend pfleg ich dort kurze Rast.
Hier lagerten die Banner von Trier sowie von KölnVor Jahren, zwei Kurfürsten als treue Fehdgesell'nBeschossen dort die Veste, in der ein Räubertroß,
Don Zorns angeführet, der Rache sich verschloß.
Ein Jahrlang ward gestritten, dort von dem BleidenbergVerrichteten die Meiden ein blntges TagewerkDie Meiden drinnen betrieben da auch ihr ernstes SpielUnd schleuderten einen Späher heraus, der niederfiel,
Bon jenem Busch gehalten, ohn daß er sich verletzt,
Woher er das Kapellchen zu Danke hingesetzt.
Zuletzt war dann die Rotte dem Nachcschwcrt gereift,
Ward auch die Räuberhöhle für cwge Zeit geschleift. —
1,) Alken ein Flecken, über dem die Neste der Burg Duerand liegen.2) Meiden oder Bliden Wurfgeschützc (Schleudern) des Mittelalters.