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Kochheim ') sich durch die Pforte des Felscnwallcs zeigt,
Wie es sich zu deu kühlen Fluthen herniebcrueigt,
Wie es zu deu Hügeln strebet; die Stadt entschied sich kaum.Ob oben auf den Höhen, am Strom der schönste Raum.
Genübcr hart am Strome auf schroffem FclscncckDas Piuncrkreuz aufragct, winkt von der Zinne keckDer Winncubnrg, die drüben das Thal, das stolze, schließt,Durch welches die kleine Ennert die kühle Welle gießt.
Das alte Thor ragt streitbar hoch auf dem Felscnkamm,
Die Burg, der Bcllfrit schauet erhalten wundersamHinüber nach dein Hange, hinüber nach den Höhn,
Wo noch aus alten Zeiten geweihte Linden stehn.
Hier hausten einst Pfalzgrafcn, bis nach manch schwerer ThatJung Hcincrich, der tolle, ans Bischof Hannos RathIns Kloster zog, die Güter der Kirche übergab,
Damit, was er gesündigt, gcsühnct durch die Hab.
Doch wollte ihm das Beten im stillen EchternachBehagen nicht wie das gleiten im laubigen Wäldcrdach,
Wollt ihm der Sang der Mönche behagen nicht so gutAls Zechgelag und Schwelgen und Dirncnübcrmnth!
Drum floh er ans dem Zwinger, kam wieder her ausS Schloß,Fand bald ein liebes Fräulein, versammelt' sich Streitcrtroß,
' 1) Kochcm die bedeutendste Stadt an der Mosel zwischen Trier und Koblenz,
und dazu mit ihren Umgebungen eine der schönsten.