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Die Mosel-Lieder
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Lau quoll herauf das Wasser und mit Geschmack begabt:

Als Arzenei Preßhaftc es stärket, heilt und labt.

Die Gattin führt den Theuern nun her, der durch das GasDes Bronns und seine Wasser in kurzer Zeit genas.

Sic baute an der Quelle dankbar ein schützend Dach,

Daß keinem wunden Pilger hier Pflege fürder gebrach.

Seit jener Stund ist mancher Bertrada eingedenkUnd preiset hoch und lobet das heilende Nirengcschcnk.

Tritt ein in ihre Kreise, vertrau der Feinen Kunst,

Verbann aus deinem Busen des Weltgetriebes Dunst;

Wenn nur die bösen Engel nicht hinter deiner Spur,

Gehst du geheilten Herzens aus der gefeiten Flur.

Dicht unten an dem Felsen harrt eine Freundin mein,

Die Alf, sie ists, die holde, viel will erzählet sein;

Von grausen Eifelsagen bewahrt sie manchen Laut,

Hat viel auf luftgen Höhen, in Thalcn viel geschaut.

Sie sah die Heldcnbrüdcr, die zwölfe, die im BundArras die Feste bauten auf jenen Frlscngrund,lknd den Normannenbandcu gethürmt den festen Darum,

Aus Köhlerkuabcn gestiegen zu Rittern wundersam.

Wie glanzende Kleinode in einen Ring gefügt,

So liegen tief die Städtchen an des Stromes Bug geschmiegt:Dort gegenüber Bulai, dort an des Baches GcpcrlRagt nnt den stolzen Thürmen hervor das kleine Mcrl.