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Wie min die Braut mit Thränen Abschied zu nehmen kam,Sprach zu ihr mild die Freundin, die Feine wundersam:
Wir müssen uns nun trennen, nimm als geringes PfandDies steinern Ringlein, wahre cs mit bcdächtgcr Hand.
So du von Trost verlassen, komm in mein Thal nur schnellUnd Wurf das Marmclringlcin getrost in diesen Quell;
Harr' gläubig des Erfolges. Das sprach das Elfcnkind,Umarmte, herzte, küßte die Braut so hochgesinnt,
Taucht' nieder in die Fluthcn, gab sich als Nire kund.
Die Braut zog mit dem Gatten verwundert heim zur Stund.
Drei Jahre währts, nicht länger, da fiel der Gatte siech.
Nicht Hülfe gabs, der Meister der Mrztc sann und schwieg.Die Acrmste schaute trostlos leiden ihn; doch ein WinkDer eignen Hand erinnert an den geschenkten Ring.
Das eine mag noch helfen, wenn auch kein Mittel half,Sprach sic und zog zur Mosel, zog aufwärts an der Alf,
Bis wo von Jsbachs Felsen anfwucherte der Bur *).
Sie eilte dem Gcmahlc vorauf wie regen Flugs,
Zog zu dem Felscnborne und warf den MarmclreifStill in das Naß. Aufbrauste ein RcgcnbogcnstreifUnd brodelte und qualmte; der Reif wuchs rasch und schwollVerwandelt in ein Becken, den: wallende Fluth entquoll.
1) Die Felsenwände dieses Thales sind mit dem sonst in Deutschland seltenwildwachsenden Bux bebuscht.