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Verweil', ich habe den Felsen mit meiner Flnt umfaßt,
Gleichwie ein Bild vom Künstler in den Rahmen wird gepaßt.
Vor langen, langen Zeiten stand ich auch einmal dortUnd suchte in den Fluren mir manchen Lieblingsort,
Da heulte ein grauser Donner tief unter der Erde GrundUnd that das Urgehcimniß der Unterwelt mir kund.
Dann hallte aus den Lüsten zurück derselbe Klang,
Die beiden Donner stimmten gewaltigen Wcchselgcsang.
Die Erde in ihren Vesten erzitterte ob dem Schlag,
Gleichwie in schweren Krämpfen lag sie denselben Tag.
Ich fühlte sie tief beben, und stärker beben drauf,
Bald schlossen sich die Berge wie Höllcnrachen auf,
Furchtbare Flammcnsäulcn stiegen da Wolken ein,
Verwölbten sich zu Bogen hoch in die Himmel hinein.
Das weite Land verwandelt' sich rasch zum Flammendem,
Daran jedweder Pfeiler ein steigender Feucrstrom,
Die Wölbung dnnkclglühcnd von wallendem Rauch gebräunt,
In der viel tausend Gräte in Flammenpracht vcrzäunt.
Die Schlackcnbächc schäumten aus jedes Hügels Grund,Versengten und vertilgten die Spuren des Lebens rund,
Und machten die Flüsse sieden, versetzten den Wald in Brunst,Verwandelten die Quellen der Höhe in eitel Dunst.
Die glimmende Asche wehte, cs stob der qualmende Rauch,
Bis hin nach Köln am Rheine getragen vom wüthcnden Hauch: