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Die Mosel-Lieder
Entstehung
Seite
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Da alles mm gesichert, die Söldner klug geschaart,

Macht sich der edle Kurfürst nach Koblenz ans die Fahrt;

In Trier harrt bewimpelt am Strande schon die Jacht,Einschreitet raschen Trittes die hochgeborne Fracht.

Der Bischof sitzt am Steuer, ein rühriger HeldcnkreisBon Freunden, die gewappnet aufs beste zu der Reis';

Wie Dänen, die da fuhren gerüstet auf den Raub,

So glitten die edlen Helden hin durch das Rcbcnlaub.

Sie fuhren bis zum Abend und noch den andern Tag,

Wo ihnen Nachts Herberge Maricnburg versprach.

Die Sonne sinkt am Himmel, als ihre Schatten leis'

Die Starkenburg hinscnket auf dämmerndes Stromgeleis^

Fast ist die Jacht behende am Fclscnhang vorbei,

Da dröhnet Schwcrtcrklirren, erschallet Kampfgeschrei,

Stoßt unterm Fclscnvorsprung ans hüllendem GebüschEin Rudel leichter Kähne und regt die Ruder frisch!

Ihr Schiffer auf zur Wette ! ihr Herrn auf eurer Hut!

Wir schlüpfen aus der Schlinge, die Jacht ist leicht und gut;Strebt rüstig kleine Weile, wir sind den Frechen vor,

Und lassen sic hinter dein Rücken an jenem Fclscuthor!"

Die Ruder zischen ins Wasser, die Jacht stiegt wie der Pfeil,Doch rasch sind die Verfolger; hier gilt cs Hast und Eil!.Laß sie sich müh'n und quälen die ranbbegierge Schaar,

Der Vorsprung ist gewonnen, bestanden die Gefahr.

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