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Was hilft dein Donncrrrrfeu? es mehret noch die Angst,
Du Starkcnburger Banner dir heut den Sieg errangst!
Das Schwert rasch in die Scheide, gebrauche deine Sporn,
Du hast, mein Held, für heute den Sieg einmal verlor'» !
Wohl schaute in dem Jagen der Fliehende sich um,
Sah, wie die Gräfin wieder erstrebt ihr Eigcnthum,
Wie schon die wüthcnde Flamme anfschlng am Baugerüst,
Die Mauern, kaum gefügct, gestürzt zu Trümmern wüst.
Kurfürst, du bist geschlagen, dein reis'ger Hccresbann,
Von einem Weib gedranget, aus wilder Flucht entrann!
„Stoßt in die Hcerposannen, versammelt alle Kraft!
Es werde unser Name schnell allem Schimpf cntrafst!"
Wie da die Trommeln und Pfeifen erklingen, TromctentonLaut schmettert, füllen die Räume sich auch mit Kriegern schon.Und rusch zieht cs zur Rache hinaus, zu Sieg und Ruhm —Doch scharrt man sich da fruchtlos nach einem Feinde um!
„Das klingt wie Wcibcrtücke, die wohl im UebcrfallDie scharfe Kralle regte, doch wieder hinterm WallArmselig sich verkrochen, nichtuhinauswagt sich ins Feld ! ^
Das Land ist ewig unser, die Burg ist hergestellt!
Wagt abcrmal die Falsche zu stören unser Werk,
Sei auch ingrimm'ge Rache nur unser Augenmerk!
Mag unersteigbar scheinen dem Volk die Starkenburg,
Durch Fels und Maucrwnchten brcch ich mir Bahn hindurch!"