Bis dann Lei Herzig windend mein Fluß vorübcrslicßt,Wo aus dem ewgcn Felsen der starre Urlei sprießt
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In dem in grauen Tagen Kourad gefangen saß,
An dein der Zorn der Trierer sich lästerlich vermaß,
Bis sie den Hcilgcn stürzten hoch von der Zinne Rand,Den Erzbischof erschlugen, den Hanno ihnen gesandt.
Dann lächelt mir im Thalc das schone Kröferreich °),Dcß Bauern sich geblieben trotz allen Stürmen gleich,Wie auch die Zeiten drängten mit Unheil und Gefahr,Am Reiche sich gehalten, am Herrn unmittelbar!
Vom Berge winkt herüber das Kloster Wolf, gesprengt ^),Non dem ein Thurm noch schaurig die Halde übcrhängt,
Aus dem in Vollmondnächtcn oft Glockcnklang ertönt,Obgleich schon längst die Glocken, zerspringend, ansgcdrohnt.
t) Der Urtel ist ein räNMHastcr, in einen, Felsen beinah versteckter Thnrm, vondein die Trierer, welche sich von, Rcichsverwcscr Hanno keine» Bischos ausdringcnlassen wollten, diesen, den heil. Konrad, 1066 hiuabstürzten und ermordeten.
2) Die Vogtci Kröf mit den Dörfern Küchheim, Neil, Erden, Kcvcnicb, Kindel-Hausen, Bengel und Hctzerode blieben durch viele Jahrhunderte hindurch reichsun-mittclbar, daher der Name, wurde zuletzt au Sponheim verpfändet.
3) Das Kloster Wolf, um 1480 gestiftet und von den sogenannten Kogelhcnn be-wohnt (von den runden Hüten benamt), gehört zu den anziehendsten Mosellandsckaften,als Trümmerhaufen ungleich schöner, als es als Kloster einst gewesen.