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Die Mosel-Lieder
Entstehung
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Das dauerte drei Tage, da ging die HochzeitfahrtMit Geigen und Schalmeien hinnntcr dort die Hardt.

Der Junker scheint in Mitten wohl wie ein Bränt'gam nicht,Viel eher als ein Sünder geführt zum Hochgericht,

Der Mönch hat ausgeklügelt der Feinen Geschlecht und Stand,War eben mit dem Segen dem.Junker recht zur Hand:Schlagt sie euch aus dem Sinne, trotz allem Schönheitschcin,Erwählt euch eine Liebste heute von Fleisch und Bein."

Wie sie nun überschisften, rasch ans dem Strome hobDie Fei sich, die wie Wolken der Gischt des Wassers umstob,Sie breitet ihre Arme dem Junker, dieser springtSchnell in die Flnth, die plötzlich die Liebenden verschlingt.

Eh er noch recht begonnen, stockt schon der Hochzeitsang,Der Vater kehrt zum Schlosse zurück einsam und bang,Nie lächelt seine Wange dein Spiel der Enkel entzückt,Seitdem sein Eingeborncr ins Feenreich entrückt.

Und als er satt des Lebens zu Grab getragen, sankGar manche Mauer nieder, rollt ab den jähen Hang,

Die Hallen und Gemächer vollfülltcn sich mit Staub,

In dem zu srischcm Leben anfrauktc Rebcnlaub.

Jetzt grüß ich Kloster Machern, anlehncnd an den Wald,Einst gottesfürchtger Frauen geweihter Aufenthalt,