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Wie zog der Junker fleißig hinaus mm auf die JagdBei Tage wie bei Dunkel, doch keine Beute brachtEr heim, für alle Hiefe ') der Jäger war er taub,
Die Jäger all erblindet für seinen süßen Raub.
Der Mönch sprach zu dem Ritter: „Den, Bursch ists angethan,Ihr sollt ein wachsam Auge nur werfen ans seine Bahn!"
Da schleicht der Alte spähend ihm nach an dichter Hardt ^),Schaut sie in der Blüthcnlanbe zu Lieb und Scherz gepaart.
„Schweig nur, du schnöde Dirne, zu End geht dein Gclag,
Du schauest bald mit Thräncn den, Bnhlgcsellcn nach!
Er soll mir morgen freien die schönste Nittermaid,
Dann magst du mit hinzichcn geschmückt im Brantgelcit."
Da hob sich rasch die Schöne, daß scheu der Ritter wich:„Thnt was ihr nicht niöcht lassen, doch anders fügt cs sich;
Er ist nun mein, ist selig, sein Erb zerfällt, Wenns sank,
Soll sich in Thurm und Halle verflechten Rcbgerank!"
Sie schwand; der alte Ritter nahm eilig seinen Sohn,
Führt ihn die Flnth hinüber: „Tic Dirn ist dir entstehn,
Ich Hab zu deiner Gattin getroffen Lessre Wahl,
Hab dir ein Lieb geworben zu Veldenz in dem Thal."
1) Hornruf, franz. 8i§nal, daher Hiefhorn, nicht Hüfthorn.
2) Hardt, ein niederes Gebüsch, ein bewachsenes Gebirge.