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Er konnte sich nicht halten, sog allen SchönheitscheinIn leisen, tiefen Zügen durchs Aug in sich hinein,
Kniet bei der Holden nieder ans den bemoosten Grund,
Drückt seine heißen Lippen auf ihren Roscnmnnd.
Halt dich, mein edler Junker, dein Herz zerspringt dir nicht,Sticht wankt die weite Erde, da sie ihr Auge, licht,
Eröffnet, und sich hebet: „Wer hat mir das gcthan?
Weh, daß du mich beschlichen, du fremder, falscher Mann!" —
„Was ich gethan, o Holde, werd nimmer ich bcrcn'n,
Du mußt mir nun gehören und ich bin ewig dein!"
Er faßt sie in die Arme, küßt sie ohn Unterlaß,
Die Maid rasch ihre Klage, die weite Welt vergaß.
Ms lange sie gckosct, gehalsct und geküßt,
Hub an die Maid: „Mein, Trauter, du nun auf ewig bist.Du hast aus freiem Triebe gcthan den Treueschwur,
So du ihn brechen könntest, wärs dein Verderben nur!
Denn ich bin nicht geboren dort unter nicdcrm Dach,
Hier an dem Blumcnhügcl am klaren Mnrmclbach,
Als Feenkind, ich tanzte heut Nacht im Rcih'n mich matt,Vergaß mich dann im Traume an dieser Lagerstatt.
Kommst du zu dieser Stelle und rufst du Elsa laut,
Werd ich schnell vor dir stehen, die liebe, süße Braut,
Doch darfst du keinem reden von unscrm Seelcnbund,
Ter muß Gcheimniß bleiben bis zu der rechten Stund!"